Veröffentlicht am 29. Juni 2007 von swisspoesia
Eine Kollegin brachte mir folgenden aus dem ihr zugestellten Kirchenboten mit. Da das Wochenende naht – ist dies ein Grund es hier anzubringen
Den Gottesdienst früher verlassen
Nach dem Gottesdienst sagt eine Frau zum Pfarrer: „Ich hoffe, Sie haben es nicht persönlich genommen, dass mein Mann während der Predigt hinausgegangen ist.“ – „Doch ich fand [...]
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Veröffentlicht am 28. Juni 2007 von swisspoesia
Ich bin so knallvergnügt erwacht.
Ich klatsche meine Hüften.
Das Wasser lockt. Die Seife lacht.
Es dürstet mich nach Lüften.
Ein schmuckes Laken macht einen Knicks.
Und gratuliert mir zum Baden.
Zwei schwarze Schuhe in blankem Wichs
Betiteln mich „Euer Gnaden“.
Aus meiner tiefsten Seele zieht
Mit Nasenflügelbeben
Ein ungeheurer Appetit
Nach Frühstück und nach Leben.
(Joachim Ringelnatz)
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Veröffentlicht am 27. Juni 2007 von swisspoesia
Am Montag gab sich die Königin der Nacht in dieser Woche zum ersten Mal die Ehre eine ihrer Blüten in voller wunderbarer Pracht und betörenden Duft zu entfalten. Ein Ereignis, bei dem die Nachbarschaft im Treppenhaus, wo die edle Pflanze zurzeit steht, mit einem Glas Champagner die traumhafte Blüte, eine Kunst der Natur, feierte. Für [...]
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Veröffentlicht am 24. Juni 2007 von swisspoesia
Wo ist zu diesem Innen
ein Aussen? welch ein Weh
legt man solches Linnen?
Welche Himmel spiegeln sich drinnen
in den Binnensee
dieser offenen Rosen,
dieser sorglosen, sieh.
wie sie lose im Losen
liegen, als können nie
eine zitternde Hand sie verschütten.
Sie können sich selber kaum
halten; liessen
sich übrfüllen und fliessen
über von Innenraum
in die Tage, die immer
voller sich schliessen,
bis der ganze Sommer ein Zimmer [...]
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Veröffentlicht am 23. Juni 2007 von swisspoesia
In der Küche meiner Schwester geniesst die Königin der Nacht ihr Dasein. Meine Schwester pflegt ihre Majestät auch Königin der Küche zu nennen. Ihre Majestät, die Königin der Nacht fühlt sich dort offensichtlich sehr wohl, zumal sie von meiner Schwester sehr geliebt, gehegt und gepflegt wird. Die Liebe meiner Schwester wird von ihrer Majestät der Könign [...]
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Veröffentlicht am 16. Juni 2007 von swisspoesia
Veröffentlicht am 11. Juni 2007 von swisspoesia
Freudvoll
Und leidvoll,
Gedankenvoll sein,
Langen
Und Bangen
In schwebender Pein,
Himmelhochjauchzend,
Zum Tode betrübt -
Glücklich allein
Ist die Seele, die liebt.
Johann Wolgang von Goethe
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Veröffentlicht am 11. Juni 2007 von swisspoesia
Im Zürcher Hauptbahnhof las ich heute Abend beim runterfahren auf der Rolltreppe zu den Bahnsteigen auf einer Videotafel folgendes interessantes Zitat:
„Ein Kompromiss ist eine Übereinstimmung
bei der man vorgibt, nachgegeben zu haben “
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Veröffentlicht am 9. Juni 2007 von swisspoesia
Liebe kennt keinen Kalender, kein
Wetter und keine Uhr.
Es gibt nur drei Daten in Amors Bereich:
wenn man sich trifft,
wenn man auseinander geht
und wenn man scheiden muss.
Giovanni Boccaccio (1313-1375)
Italienischer Dichter
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Veröffentlicht am 9. Juni 2007 von swisspoesia
Nicht die
Schönheit der Frau
blendet die Männer;
die Männer blenden
sich selbst
(Chinesisch)
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