Zitate von Hermann Hesse VI

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Im Augenblick,

da das Wollen ruht und die Betrachtung aufkommt,

das reine Sehen und Hingegebensein, wird alles anders.

Denn Betrachtung ist ja nicht Forschung oder Kritik,

sie nichts als Liebe.

Männer sind Frösche

von Werner Burkhardt

Nur einen Kuss entfernt vom Traumprinzen

Liebe Froschküsserinnnen, bitte beachtet: (fast) alle Männer sind Frösche.

  • Prinzessinnen sind bekannt für ihre Schönheit. Frösche eher nicht. Aber man kann schon nachhelfen…

Du kannst ihn ruhig ab und zu an die Wand werfen. Wer das nicht aushält, ist und bleibt ohnehin ein Frosch.

  • Alle Frösche sind Sportler. Auch mit uns lieben sie den Wettbewerb. Vor allem dann, wenn wir ihnen das Gefühl der Überlegenheit lassen.

Mancher Frosch ist wehleidig und unter seiner derben Krötenhaut gar zu empfindlich. Also nimm jeden Schnupfen als das, was er ist: eine – unter Umständen – tödlich verlaufende Krankheit.

  • Frösche verlieren im hohen Gras leicht die Orientierung. Es gibt viele Wege zum Schloss. Übernimm das Steuer.

Übermorgen gehört März 2007 der Vergangenheit an

Wie die Zeit dahin rast. Erst war es Februar und ich freute mich, dass ein Monat später der Frühling anfängt. Dann schneite es zum kalendarischen Frühlingsanfang was das Zeug hielt. Dies dauerte eine knappe Woche und so schnell wie die Schneeflocken gekommen sind, sind sie der milden Frühlingssonne wieder gewichen.

 

Die Tulpen auf meinem Balkon beginnen inmitten der Osterglocken sich entlich in ihrer wunderschönen Pracht zu empfalten. Ein untrügliches Zeichen, dass der Frühling endgültig eingetroffen ist.

Übermorgen gehört der März 2007 der Vergangenheit an. Es wird April und dieser beginnt dieses Jahr mit Palmsonntag. An diesem Tag beginnen die ersten Konfirmationsfeiern dieses Jahr. Ein wichtiger Tag im Leben eines jungen Christen, welche an diesem Tag religionsmündig wird und über sein Glaubensleben selber entscheiden kann und darf.

Dann beginnt die Karwoche, eine Woche, die für die arbeitende Bevölkerung kürzer ist und zusammen mit Ostern bis Montag darauf dauert. Mit den vielen Feiertagen und Freitagen ist der April ein höchst willkommener und schöner Monat. 

 

Insbesondere für Kinder und die Erwachsene die es im Herzen geblieben sind. Denn es ist Eiersuche angesagt und hübsche Osterkörbchen mit feinem süssen und leckeren Inhalt werden gefunden. Die Familie versammelt sich am Ostersonntag – bei mir jedenfalls – gemeinsam am Tisch zum feinem Osterlamm, mit vielen köstlichen Zutaten, feinem Wein und und und, um die Gemeinschaft und Geselligkeit zu pflegen und zu geniessen.

Der April ist mein Lieblingsmonat, denn in diesem Monat abwechslungsreich, es wird wärmer, die Tage länger und die Natur erwacht vollends aus dem Winterschlaf!

Der Frühling ist zurück!

Nach einer winterlichen Woche ist nun der Frühling mit allen seinen Schönheiten zurück gekommen. Schon früh am Morgen, pfeifen die Vögel ihre munteren Lieder ein untrügliches Zeichen, dass wieder eine schöne, angenehme Zeit auf uns zukommt. Die Sonne lacht wärmend vom strahlend blauen und wolkenlosen Himmel auf uns Erdenbürger nieder unnd spendet uns alle neue Lebensenergie.

Die Luft riecht frisch und süss von den vielen gutriechenden Primeln und Tulpen, die ihre fröhliche, farbige Pracht entfallten. Genauso geht es mit den Menschen. Auch sie haben ihre gute Laune wieder zurück erhalten.

Die Boulvardcafébesitzer stellen ihre Tische und Stühle heraus, welche schnell besetzt sind. Ein gutes Geschäft erwartet sie, denn die ganze Woche ist schönes und mildes Wetter angesagt. An Seen, Flüssen und Pärken wird flaniert und Liebspärchen spazieren Hand in Hand oder Schmusen.

Rainer Maria Rilke – einer meiner Lieblingsdichter – schrieb folgendes schönes Gedicht und fasst darin alles zusammen was zum Frühlingserwachen dazugehört:

Wenns Frühling wird

 

Die ersten Keime sind, die zarten,

im goldnen Schimmer aufgesprossen;

schon sind die ersten der Karossen

im Baumgarten

Die Wandervögel wieder scharten

zusammen sich an der alten Stelle,

und bald stimmt ein auch die Kapelle

im Baumgarten

Der Lenzwind plauscht in neuen Arten

die alten, wundersamen Märchen,

und draussen träumt das erste Pärchen

im Baumgarten

 

Die Kaffeesatzleserin

Sie sass mit Angst in ihren Augen und starrte in meinen Kaffeesatz. Sie sprach zu mir, sei nicht traurig mein Sohn. Denn die Liebe ist Dein Schicksal. Wer sich opfert für die Liebe, wird als Märtyrer sterben. Mein Sohn, ich habe viel gedeutet und wahrgesagt. Aber nie las ich je einen Kaffeeesatz, der Deinem ähnlich sah. Ich habe viel gedeutet und wahrgesagt. Doch Traurigkeiten, wie die Deinen las ich nie.

Dein Schicksal ist, im Meer der Liebe zu segeln. Ohne Segel und all Deine Tage wird Dein Leben ein Buch voller Tränen sein. Es ist Dein Los gefangen zu bleiben, zwischen Feuer und Wasser. Jedoch trotz aller Brände, trotz allem was vorausgegangen war. Trotz allem Kummer, der unsere Tage und Nächte bewohnt. Trotz Wind und Wetter. Trotz Regen, Sturm und Gewitter, wird die Liebe mein Sohn, dass süsseste Schicksal sein.

In Deinem Leben gibt es eine Frau mein Sohn. Gepriesen seien ihre Augen. Ihr Mund ist gemalt wie Trauben. Ihr Lachen, Gesang und Blumen gleich. Ihr verrücktes Zigeunerhaar weht nach allen Seiten. Das Herz liebt sie, kaum ist sie erschienen.  Denn sie ist die Welt. Dein Himmel aber ist verregnet. Dein Weg blockiert. Denn die Geliebte Deines Herzens, mein Sohn, schläft in einem bewachten Schloss. Wer in ihr Zimmer eindringt, wer ihre Hand begehrt, wer sich der Gartenmauer nähert und wer versucht ihr Zöpfe zu entflechten, der ist verloren. Mein Sohn auf ewig verloren.

An allen Orten wirst Du nach ihr suchen. Du wirst die Meereswellen nach ihr fragen. Die Muscheln am Strand fragst Du nach ihr. Viele Meere wirst Du durchsegeln und Deine Tränen werden die Tage überfluten. Die Traurigkeit wird zu Bäumen emporwachsen. Eines Tages wirst Du zurückkehren mein Sohn. Geschlagen, gebrochen, zerstört. Am Ende Deiner Lebensreise erst, wirst Du erfahren. Du bist einem Rauchfaen gefolgt. Deine Herzensgeliebte besitzt weder Boden noch Heimat und einen anderen Aufenthaltsort hat sie nicht. Wie schwierig mein Sohn, eine Frau zu lieben, welche keinen Aufenthaltsort hat.

 Nazar Qabbani

(Übersetzung und Nachdichtung von Dr. Mohamed Abdul Aziz) 

Ägyptische Lebensregeln (Werde musterhaft)

Mancher ist nie unterrichtet worden

und kann doch einen anderen unterweisen.

*

Unterweise keine Einfältigen,

auf dass er dich nicht hasse.

*

Mancher versteht die Lehre,

versteht aber nicht danach zu leben.

*

Der Hinterhältige ist ebenso

wie der Ungebildetete:

Er unterdrückt seine guten Anlagen.

*

Reinige dich selbst, pass auf,

dass nicht ein anderer

dich reinigen muss!

*

Mache dir nicht allein eine Sitte zurecht,

die von der des Landes abweicht.

*

Unterbrich nicht einen,

der sein Herz ausschüttet.

*

Unterweise keinen,

der dir nicht zuhören will.

Schnee Ade :-)

 

Nun hat  es praktisch zweieinhalb Tage nur geschneit. Als ich gestern mit dem Zug nach Zürich gefahren bin, war die Gegend ganz weiss, als hätte man eine weisse Baumwolldecke über die Landschaft gespannt. Die Landschaft lag so ruhig und friedlich da, während der Zug vorbeifuhr.

So hätte es von Dezember bis Februar sein sollen, dachte ich. Nur die Qualität des Schnees war alles andere als gut. Er war nass und ein Herr mit Pelzmütze der vor meinem Bürofenster vorbei spazierte, wurde beinahe ein Opfer einer Dachlawine. Am Mittag wollte ich jemandem ausweichen und stapfte durch den Pflotsch, wie wir in der Schweiz dem wässrigen Schnee sagen. Der Mann dem ich ausgewichen bin, und ich, lachten beide schallend…

Es war eine ganz besondere Stimmung, denn praktisch alle bis auf meine Kollegin und ich , kamen mindestens eine halbe Stunde zu spät zur Arbeit. Busse, Züge und Trams konnten zum Teil nicht mehr fahren. Es gab etliche Unfälle, durch den nassen Schnee brachen viele Äste und Bäume vielen auf die Wege und Strassen sowie Schienen. Doch wie bei solchen Situationen nahmen es alle gelassen und freuten sich irgendwie (ausser diejenigen, die einen Unfall bauten), dass der Tag mal anders angefangen hat.

Heute um die Mittagszeit hat es endlich aufgehört zu scheien. Es ist immer noch bitterkalt, doch hin und wieder zwinkert die Sonne zwischen den Wolken hindurch um zu sagen, sie sei schon da, mache jedoch noch ein bisschen Pause, denn sie habe vor, die nächste Woche wieder vom blauen Himmel wärmer zu strahlen.

Nun haben wir zu guter Letzt am Ende des Winters doch noch ein bisschen Schnee und wintliche Ambiente geniessen können. Es gibt, wie ich vor ein paar Tagen auf einem anderen Blog erfahren habe, an eine wunderschöne am Rhein gelegene Stadt mit einem grossen Dom, wo selten Schnee fällt. So können wir eigentlich hier in der Region Zürich noch ganz zufrieden sein….

Ich sage dem Schnee mal Ade und Frau Holle, Sie dürfen Ihre Schneekissen frühestens im November wieder schütteln. Wir wollen jetzt einfach, dass der Lenz mit all seinen schönen Facetten bei uns einkehrt!!!