10 Gebote für den Ehemann

Gestern habe ich im Zuge einer Aufräumaktion in meinem Arbeitszimmer alte Mäppchen durchgesehen und interessantes wieder entdeckt. Darunter drei kopierte Blätter: „10 Gebote für den Ehemann“, welche ich meinen Lesern meines Blog zu Gemüte führen möchte;-)

Vielleicht regt es diverse Ehemänner an das eine oder andere Gebote wieder einmal in die Tat umzusetzen um die liebe Gattin freudig zu überraschen. Schliesslich sind es die vielen lieben Gesten, welche eine schöne und harmonische Beziehung ausmachen und beleben.

10-gebote-fur-den-ehemann006.jpg
  1. Die Blumen zum Wochenende nicht vergessen.
  2. Die Schuhe auch mal selber putzen.
  3. Ich bin der Mann im Haus, was meine Frau sagt, wird gemacht.
  4. Nicht vor dem Fernseher einschlafen
  5. Alle Verdienste aubliefern.
  6. Beim Tisch keine Zeitung lesen, morgens nicht so muffelig sein.
  7. Den beruflichen Ärger nicht daheim auslassen.
  8. Seine Frau nicht mit einer anderen verwechseln.
  9. Den Stammtisch nicht dem Hochzeitstag vorziehen.
  10. Mit Lob nicht sparen.

Woran erkennt man wahre Freunde

Wenn das Leben dich wieder mal prügelt.
Deine Welt in Problemen ertrinkt.
Wenn das Glück sich bei dir nicht mehr sehn lässt.
Und dir absolut nichts mehr gelingt.
Dann brauchst du irgendwann ein paar Freunde.
Auch der stärkste schaffts nie ganz allein.
Denn die Brandung im Sturm eines Lebens,
die zerstört den härtesten Stein.

Freunde holen dich auch aus der Hölle
und zahlen dem Teufel Kaution.
Doch geht’s dir mal gut dann vergiß nie die Freunde.
Der nächste Trabl der wartet schon.

Wenn du wieder mal gegen den Strom schwimmst,
weil es deine Überzeugung ist. Doch die Strömung der
Masse ist stärker. Treibst du ab, weil du alleine bist.
Ganz alleine hast du keine Chance, weil man dich
wie ein Streichholz zerbricht.
Irgendwann bist du dann nur noch Strandgut.
Ohne Freunde schaffst du es nicht.

Freunde holen dich auch aus der Hölle
und zahlen dem Teufel Kaution.
Doch geht’s dir mal gut dann vergiß nie die Freunde.
Der nächste Trabell der wartet schon.

 

Tom Astor

Kalendersprüche 2008

Auf ein weiteres Lächeln

Auch im neuen Jahr geht es sporadisch mit lustig, geistlichen Witzen aus dem Zürcher Kirchenboten meiner Kollegin Namens „Witzig“ weiter:

Gott erhört sofort

Itzig Diamant ist im Café beim Kartenspiel plötzlich tot zusammengebrochen. Zögernd macht sich ein Mitspieler auf, um die Frau zu benachrichtigen. „Guten Tag, Frau Diamant. Ich komme eben aus dem Stammcafé Ihres Gatten“, sagt er verlegen. Sofort fällt ihm die Frau ins Wort: „Der Lump spielt dort wieder Karten!“ – „Stimmt“, sagt er kleinlaut. Die Frau schimpft: „Am Ende hat er wieder alles verspielt!“ – „Ich fürchte, er hat sehr viel verspielt“, antwortet der Unglücksbote. Darauf die geharnischten Worte der Frau: „Der Schlag soll ihn treffen, den Tagedieb!“ Ganz befreit sagt nun der Mann: „Von Ihrem Mund in Gottes Ohr – es ist schon geschehen!“

„Nadeln bitte“

Der Pfarrer von seiner Kanzel zur Gemeinde: „Kommen wir nun zur Kollekte. Knöpfe habe ich mittlerweile genug. Darf ich heute vielleicht um Nadeln und Zwirn bitten….“ 

Mit einem gemalten Band

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Kleine Blumen, kleine Blätter
 
streuen mir mit leichter Hand
 
 
Gute junge Frühlingsgötter
 
 
Tändelnd auf ein luftig Band.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
Zephyr, nimm's auf deine Flügel,
 
 
Schling's um meiner Liebsten Kleid!
 
 
Und so tritt sie vor den Spiegel
 
 
All in ihrer Munterkeit.
 
 
Sieht mit Rosen sich umgeben,
 
 
Selbst wie eine Rose jung:
 
 
Einen Blick, geliebtes Leben!
 
 
 
Und ich bin belohnt genug.
 
 
 
Fühle, was dies Herz empfindet,
 
 
Reiche frei mir deine Hand,
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Und das Band, das uns verbindet,
 
 
Sei kein schwaches Rosenband!
 
 
 
JOHANN WOLFGANG VON GOETHE

Augenblick des Abschieds

Zum Gedenken an meinen lieben Freund und Nachbar

Roger Platten

27. März 1988 – 8. Januar 2008

 

 

Augenblick des Abschieds

Es ist der Augenblick des Todes

und seiner Macht über das Leben.

Es ist aber auch der grosse Augenblick

der Liebe und ihrer Macht über den Tod.

Denn im Augenblick des Abschieds

wird uns die Liebe nicht genommen,

sie wird uns neu geschenkt.

(Irmargard Erath)

 

 

Lieber Roger,

als achtjähriger Junge bist du mit deinen Eltern und deinem Bruder Marcel in unser Haus gezogen.

Du warst schon als kleiner Junge immer sehr freundlich und hilfsbereit. Und hast dich immer gefreut, wenn wir zusammen an einen GC-Match gegangen sind, wo du fleissig nach Unterschriften für deine GC-Fahne, dein Shirt und deine Dächlikappe jagtest. Oftmals kehrten wir vor dem Match noch im Pizza Hut ein um bei feiner Pizza und Coca Cola uns über deine Zukunftspläne und über alles Mögliche zu unterhalten.

Wenn du mal früher zu Hause warst als deine Mutter, war meine Türe für dich offen und wir tranken eine heisse Schokolode im Winter oder einen Eistee auf dem Balkon im Sommer. Es war immer spannend dir zuzuhören und zu erfahren was du so alles weisst.

Früher in der Weihnachtszeit, wenn die neuen Disneyfilme herauskamen, kamst du jeweils mit den Nachbarskinder Selina, Kevin, Vincent und deinem Bruder zu mir. Wir schauten uns diese Videos zusammen an und genossen dabei Pizza oder Fischstäbchen mit Pommesfrites. Du kamst auch oft um dir Videos auszuleihen und hast dich immer tausendmal für alles bedankt.

Du warst auch als du älter und vor allem gross wie eine Riese wurdest, immer noch sehr hilfsbereit. Du hast mir mein altes schweres Sofa zusammen mit deinem Bruder zu den Container getragen und als ich einen schweren Fernsehstuhl bekam, hast du ihn zusammen mit meinem Vater in mein Arbeitszimmer getragen. Um nachher deinen ersten Whisky im Leben mit feinen Häppchen zu kosten.

Noch vor einem Monat hast du unten an der Haustüre am frühen Morgen gefunden, dass ich die Zeitungsbündel nicht zum Altpapier tragen sollte. Das sei dein Job. Und ich freute mich riesig darüber, dass es in unserem Haus einen Roger gibt.

Seit Dienstag Abend ist das nicht mehr der Fall. Du bist in eine andere Welt gezogen um dort das zu finden was du dir wünschst. Und ich wünsche dir, das zu finden, wenn du es nicht schon gefunden hast. Der Verlust ist für uns alle gross. Wir sind alle sehr traurig, dass unser liebenswerter und kostbarer Roger nicht mehr als Mensch unter uns weilt. Wir wissen jedoch alle, dass wir uns einmal wieder sehen werden. Du bist uns nur vorausgegangen um später – wenn auch wir in die neue andere Welt ziehen werden – uns in deiner fröhlichen und liebevollen Art empfangen kannst.

Heute durfte ich dich auf dem Friedhof zum letzten mal sehen und du hast mir dabei viel Trost und Kraft sowie Energie gespendet. Das war ein wunderschönes Erlebnis, dass ich mit deinem Onkel Martin und Tante Christine gemeinsam erleben durfte. Ich danke dir ganz herzlich dafür. Du hast mir sehr geholfen, das Schreckliche, dass ich in der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch zusammen mit deiner Mutter und ihrem Freund Manuel erleben musste, zu verarbeiten! Am nächsten Mittwoch findet deine Beerdigung statt. Wir, deine Eltern, Bruder, Verwandten, Freunde und ich werden da sein, um dir die letzte Ehre zu erweisen.

Wir hatten eine schöne Zeit zusammen und es bleiben viele wunderschöne Erinnerungen an dich zurück. Du hast in deinen nicht ganz zwanzig Lebensjahren, Spuren hinterlassen. Ich danke dir dafür. Deine nette, liebenswerte und sympathische Art hat mein Leben reicher und schöner gemacht, denn du warst ein ganz besonderer, kostbarer Mensch. Ich werde mit dir verbunden bleiben, indem ich für dich bete.

Tschüss, lieber Roger, machs guet!

 

In 11 Wochen ist Ostern

Nach Weihnachten folgt Ostern. Ich bin gespannt, wie lange es dauert bis wir in den Läden und Schaufenstern die ersten Schokoladen Osterhasen- und Eier antreffen werden. Da Ostern dieses Jahr am 23. März stattfindet, wird dies bald geschehen 😉