Nun tanzen sie wieder – Frau Holles Schneeflocken

Seit heute Mitag, tanzen – wenn auch spärlich – die Schneeflocken wieder Samba. Von Klimaerwärmung kann dieses Jahr nicht die Rede sein. So früh, sah ich schon lange keinen Schneeflocken sanft zur Erde tanzen.

Und es wird anhalten. Glaubt man den Innerschweizer Wetterpropheten oder auch „Moatathaler Wetterfröschen“, wird ein kalter und schneereicher Winter ins Land ziehen und sich breit machen. Einer der Wetterfrösche meinte Spasshalber, dass sich die Zürcher aufs Glatteis begeben werden. Damit will er sagen, dass eine „Seegfrörni“ nicht ausgeschlossen sein werde. In diesem Fall wären es dann 46 Jahre her, seit der Zürichsee zum letzten Mal zugefroren war (Anmerkung der Autorin).

Fünf der sechs Innerschweizer sind sich zudem einig: An Weihnachten wird viel Schnee liegen. Zudem: Es wird ein kalter und vor allem langer Winter. «Der Frühling verharrt zusammen mit dem Börsenbarometer lange im Keller», sagt Martin «Musers» Holdener. Benny «Geissdaddy» Wagner geht sogar so weit, gefrorene Seen vorauszusagen. Selbst der Zürichsee werde eine Eisschicht haben.

Das heisst, wir müssen uns für die kommenden Monate warm anziehen. Die neuen gefütterten Stiefel, Handschuhe und Mützen, sowie warmen Mäntel stehen in der Startposition und freuen sich auf ihre Präsentation. Ich freue mich darauf und bin gespannt, ob unsere Wetterpropheten auch dieses Mal wieder recht haben.Klar ist, Natur und Wetter gedenken nicht sich den Partei- und Angstmacheprogrammen der Grünen und linken Parteien anzuschliessen 😉 Sie wollen ihren natürlichen und eigenen Weg gehen. Mir gefällts.

Frau Holle hat pünktlich mit ihrer Arbeit begonnen und wird den einen oder anderen und vor allem die Kinder und die Wirtschaft erfreuen.

Schneeflockenwalzer erzeugt eine spezielle Weihnachtsstimmung. So werden sich die Detailisten ihre Hände reiben. Die Läden und Einkaufszentren sind darauf vorbereitet.

 

Langsam schwirrend zum Erdenboden
Fallen alle einzeln nur für sich
Jede zeigt anders den Regenbogen
Verborgen bunt gespiegeltes Licht.

Es ist das scheinbar Unscheinbare
Keine ist der andren gleich
Das wunderschöne Kristallklare
Landet sanft, ganz ruhig und weich.

Wenn’s tausendfach Kristalle regnet
Legt die Natur sich ins weiße Kleid
Der Himmel uns mit Freude segnet
Ich freu mich schon, dass es bald schneit.

(Quelle)

Auf ein Lächeln – Pastorenwitz

Eine Frau fliegt von der Schweiz nach Venezuela. Neben ihr im Flugzeug sitzt ein Pfarrer.“Vater,“ sagt sie, „darf ich Sie um einen Gefallen bitten?“

„Gerne, wenn ich helfen kann, meine Tochter.“

„Also wissen Sie, ich habe mir einen sehr teuren und ganz besonders guten Rasierapparat für Damen gekauft, der ist aber noch ganz neu und jetzt fürchte ich, dass ich beim Zoll schon zu viel anzugeben habe. Könnten Sie ihn vielleicht unter ihrer Soutane verstecken?“

„Das kann ich schon, meine Tochter, das Problem ist nur: Ich kann nicht lügen.“

Na ja, denkt sich die Frau, irgendwie wird das schon klappen, und sie gibt ihm den Rasierer.

Am Flugplatz fragt der Zollbeamte den Pfarrer, ob er etwas zu deklarieren hat.

„Vom Kopf bis zur Mitte nichts zu deklarieren,“ versichert der Pfarrer.

Etwas erstaunt fragt der Zollbeamte: „Und von der Mitte abwärts?“

„Da unten,“ sagt der Pfarrer, „habe ich ein Gerät für Damen, das noch nie benutzt wurde.“

175. Geburtstag Alfred Nobels – sein Lebenslauf

Alfred Bernhard Nobel hat heute vor 175 in Stockholm das Licht der Welt erblickt. Im Alter von  vier Jahren begleitet er seinen Vater Immanuel Nobel nach Sankt Petersburg in Russland, welcher mit Hilfe der norwegischen Regierung Hüttenwerke gegründet hatte und die Russische Armee belieferte.

Mit 17 Jahren beherrschte der junge Alfred Nobel bereits fünf Sprachen (Schwedisch, Deutsch, Englisch, Französisch und Russisch). 1859 kehrte er zusammen mit seinem Vater nach Stockholm zurück.

Dank seines wohlhabenden Vaters genoss er eine ausgezeichnete Ausbildung durch Privatlehrer. Nebst Chemie- und Physikstudium interessierte er sich auch für englische Literatur. Seinem Vater missfiel dieses Interesse und so schickte er seinen Sohn für zwei Jahre ins Ausland.

Nobel besuchte rasch hinereinander Schweden, Deutschland, Frankreich und die Vereinigten Staaten. In Paris lernte er Ascanio Sobrero kennen. Dieser endteckte drei Jahre zuvor Nitroglyzerin fand es jedoch auf Grund seiner Gefährlichkeit nicht praxistauglich.

Nobel zeigte sich an der Erfindung sehr interessiert und richtete seit 1862 seine Bemühungen darauf, das Nitroglyzerin als Sprengstoff in die Technik einzuführen. Um es mit größerer Sicherheit zu sprengen, entwickelte er 1863 die Initialzündung, die eine sichere Zündung der Sprengung bewirken sollte.

Bei Nobels Experimenten mit Nitroglyzerin kam es zu mehreren Explosionen; bei einer Explosion 1864, bei der sein Laboratorium in die Luft flog, kamen sein Bruder Emil und weitere Personen um. Aufgrund der Gefährlichkeit verboten die schwedischen Behörden ihm weitere Experimente mit Nitroglyzerin innerhalb Stockholms, sodass Nobel im Jahre 1865 ein Labor und Fabriken an den Vinterviken am Mälaren im Westen Stockholms verlegte. Eine ähnliche Anlage baute er bei Krümmel nahe Hamburg in Deutschland. Ungeachtet dessen gelang Nobel im gleichen Jahr die Massenproduktion von Nitroglyzerin, bei der es jedoch ebenfalls zu einer Reihe folgenschwerer Unfälle kam.

Um die Gefährlichkeit des Nitroglyzerins bei gleich bleibender Sprengkraft zu verringern experimentierte Nobel mit verschiedenen Mitteln. Allerdings brachte ihm dies kein Erfolg. 1866 kam ihm bei zahlreichen Transporten von Nitroglyzerin der Zufall zu Hilfe.  Es kam zu einem Zwischenfall.  Eines der Transportgefässe war undicht geworden und reines Nitroglyzerin tropfte auf die mit Kieselgur ausgepolsterte Ladefläche des Transporters. Die dabei entstandene breiige Masse erregte bei den Arbeiter Aufmerksamkeit, so dass dieser Vorfall später Nobel gemeldet wurde. Nobel gelang es endlich die Herstellung eines handhabungssicheren Detonationssprengstoffes. Er liess sich das im Mischverhältnis von 3:1 optimierte Verfahren 1867 patentieren und nannte sein Produkt Dynamit!

Der Bedarf an einem sicheren und trotzdem wirksamen Sprengstoff war zurzeit des Diamentenfiebers äusserst gross. Mit seiner Erfindung konnte er sich hiermit ein grosses Vermögen aufbauen. Seine Firmen lieferten Nitroglyzerin-Produkte nach Europa, Amerika und Australien. Um seine Produkte zu verkaufen reiste Nobel ständig. Insgesamt besass er Weltweit 90 Dynamit-Fabriken.

Neben seinen Reisen forschte Nobel auch weiterhin mit Sprengstoffen. So entwickelte er 1875 die Sprenggelatine, 1887 liess er sich das Ballistit (rauchschwaches Pulver) patentieren. Seine neue Erfindung bot er der französischen Regierung an, welche diese jedoch ablehnte. Sie hatte bereits die Aussicht auf ein damals bereits in der Entwicklung befindlichen fast rauchfreien Pulvers. Die Italiener, welchen er daraufhin seine Erfindung anbot, kauften diese sofort. Nobel wurde in Frankreich der in der Presse mit Spionange in Verbindugn gebracht. Er wurde verhaftet. Seine Erlaubnis , Experimente durchzuführen, wurden ihm entzogen. Auf Grund dieser Ereignisse zog es Nobel 1891 nach San Remo. Dort verbrachte er den Rest seines Lebens die Wintermonate.

Dynamit und Sprengstoffgelatine, die zentralen Erfindungen Nobels, waren entgegen weit verbreiteter Ansicht nicht zur Kriegsführung geeignet. Lediglich das rauchschwache Pulver Ballisit war eine Ausnahme. Es revoluzionierte die gesamte Schusstechnik, von der Pistole bis zur Kanone. Der Krim- und Sezessionskrieg gründet auf den Reichtum Nobels Vater Immanuel Nobel. Dieser verdiente sich bei der Herstellung mit Minen.  Alfred Nobel hasste zwar den Krieg, war aber der Meinung, eine besonders starke Vernichtungswaffe würde die Menschheit vom Krieg abschrecken. Er wollte seine Arbeit diesem Ziel widmen. 1894 kaufte er sogar den schwedischen Rüstungsbetrieb Bofors. Mit seinen Sprengstoffen wollte er das Schwarzpulver revolutionieren und das Werk seines Vaters verbessern. Sein Forschungsdrang war ein Faktor dieser Entwicklung.

Über diese Ansichten diskutierte er auch intensiv mit Bertha von Suttner, die 1878 auf Nobels Stellenanzeige die Stelle einer  Privatsekretärin angnommen hatte. Diese jedoch bereits eine Woche später wieder aufgab. Sie wurde später eine bedeutende Friedensaktivistin. Vermutlich prägte der ständige Briefwechsel mit ihr Nobels spätere Haltung  zum Krieg wesentlich. Sie regte ihn zur Stiftung eines Friedensnobelpreises an.   Bertha von Suttner wurde 1905 dafür ausgezeichnet.

Nobels Neffe, der Sohn seines Bruders Ludwig, war der russische Erdölmagnat Emanuel Nobel. Er war der Erbauer des derstn Dieselmotorschiffes, der Vandal.

Das 1957 im Stockholmer Nobel-Institut entdeckte chemische Element Nobelium wurde nach Nobel benannt.

Es gab in Nobels Leben noch andere Interessen. So verfasste Alfred Nobel auch ein Theaterstück „Nemsis“ eine Tragödie in vier Akten über Beatrice Cenci. Welches weniger bekannt ist. In Anlehnung an Percy Bysshe Shelleys in Versform verfasster Tragödie „The Cenci“, wurde das Stück gedruckt als er bereits im Sterben lag. der gesamte Bestand wurde jedoch gleich nach dem Tod bis auf drei Exemplare vernichtet, da man es als skandalös und blasphemisch empfand. Die erste Ausgabe wurde im Mai 2003 veröffentlicht. Das Stück ist in einer Mischung aus Schwedisch und Esperanto verfasst. Es wurde bis jetzt in keine andere Sprachen übersetzt.

Bekannt ist Alfed Nobel durch seine jährlich gesifteten Preise an Wissenschaftler und Literaten.  Da er Kinderlos blieb, veranlasste er, dass mit seinem Vermögen von etwa 31.2 Mio. Kronen eine Stiftung gegründet werden sollte. EIn Jahr vor seinem Tod setzte er in Anwesenhei einiger Freunde, aber ohne Anwalt, sein Testament auf. Den grössten Teil seines Vermögens führte er der Stiftung zu:

„Das Kapital, vom Testamtentsvollstrecker in sicheren Wertpapieren realisiert, soll einen Fonds bilden, dessen jährliche Zinsen als Preise denen zuerteilt werden, die im verflossenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen geleistet haben. Die Zinsen werden in fünf gleiche Teile geteilt, von denen zufällt: ein Teil dem, der auf dem Gebiet der Physik die wichtigste Entdeckung oder Verbesserung gemacht hat; ein Teil dem, der die wichtigste chemische Entdeckung oder Verbesserung gemacht hat; ein Teil dem, der die wichtigsten Entdeckung auf dem Gebiet der Physiologie oder der Medizin gemacht hat; ein Teil dem, der in der Literatur das Vorzüglichste in idealer Richtung geschaffen hat; und ein Teil dem, der am meisten oder besten für die Verbrüderung der Völker und für die Abschaffung oder Verminderung der stehenden Heere sowie die Bildung und Verbreitung von Friedenskongressen gewirkt hat.“

Weiterhin hiess es:

„Es ist mein ausdrücklicher Wille, dass bei der Preisverleihung keine Rücksicht auf die Zugehörigkeit zu irgendeiner Nation genommen wird, so dass der Würdigste den Preis erhält.“ Nobel legte auch fest, wer für die Vergabe der Preise zuständig sein sollte: Die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften vergibt die Auszeichnungen für Physik und Chemie, das Karolinska Institut den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin und die Schwedische Akademie den für Literatur. Während es sich bei diesen Institutionen um wissenschaftliche handelt, ist für die Vergabe des Friedensnobelpreises eine vom norwegischen Parlament bestimmte Kommission, das Norwegische Nobelpreiskomitee, zuständig. 

 Die Gründung der Nobel-Stiftung erfolgte 1900. Im Jahr darauf, an Nobels fünftem Todestag, wurden die Nobelpreise erstmals verliehen.

 Quelle: WIkipedia

 

In 64 Tagen ist Weihnachten – ein paar weltliche Gedanken

Noch herrscht der Indian Summer über der herbst-lichen Landschaft. Die Temperaturen bewegen sich im milden Bereich. Der Monat Oktober zeigt sich doch noch in einem goldenen Licht.

Nächsten Sonntag, werden die Uhren wieder auf Winterzeit gestellt. Die Tage werden kürzer. Morgens verlässt man das Haus im Dunkeln um es im Dunkeln wieder zu betreten. Die Temperaturen  bewegen sich nach unten. Wenn wir Glück haben, sieht man bald lustige Schneeflocken in den Winter und in die Weihnachtszeit tanzen. Die Kinder nehmen dann ihre Schlitten und Skier aus dem Keller und frönen der weissen Pracht.  Sofern die vermeintliche „Klimaerwärmung“ uns keinen Strich durch die romantische Vorstellung macht.

In 64 Tagen feieren wir Weihnachten. Die Läden rüsten sich bereits auf die kommende Zeit. Die ersten Elisabethenlebkuchen sind gekauft und schon gegessen worden. Weihnachtsegebäck schmeckt vor Weihnachten einfach am Besten.

Es kommt die Zeit der Inspiration. In den Läden findet man bereits Weihnachtsdekorationen und neue Ideen wie das Haus geschmückt und dekoriert werden soll.  Kerzen  werden angezündet und wer einen Kamin hat, setzt diesen in Betrieb.  Lichterketten mit verschiedenen Motiven und Ausführungen haben Hochkunjunktur und verschönern das Heim nicht nur innen sondern auch nach aussen. Plätzchen werden gebacken. Der Duft der Weihnachtsplätzchen und derjenigen der Bienenwachs- und weihnachtlichen Duftkerzen verleihen dieser Zeit eine besonders harmonische Stimmung. Die Kinder basteln Geschenke für Weihnachten. Sie freuen sich darauf, ihre Werke an Weihnachten ihren Eltern und Grosseltern zu schenken. Für die Kinder bricht eine spannenden Zeit an.  Zuerst kommt der 1. Dezember wo sie bis an Weihnachten jeden Tag ein Türchen des Adventskalenders öffnen dürfen. Am 6. Dezember kommt der Nikolaus nach Hause und in die Schule.  Was wird er ihnen zu sagen haben? Und ganz wichtig, was bringt er aus dem grossen Sack hervor? Dann geht es noch rund drei Wochen bis Weihnachten. Alle geben sich geheimnisvoll und sind auf den wichtigen Tag gespannt. Die Kinder proben Weihnachtsverse- und Lieder. Sie studieren auf Ihren Musikinstrumenten schöne Stücke ein. Die sie dann unterm Christbaum vortragen werden.

Eine zusätzlich schöne Vorstellung ist der Schnee. Schnee im November/Dezember steht für romantische Weihnachts-stimmung. Die gezuckerten Bäume und die leise tanzenden Flocken verleihen der Landschaft Ruhe und Frieden. Besonders schön sind die beleuchteten Tannen in den Wohnviertel. Dann ist die Weihnachtsstimmung perfekt. Bis Weihnachten dauert es nicht mehr lange.

 

Geniessen wir  jedoch noch die paar letzten milden Tage, welche uns der Oktober bringt  und freuen wir uns über die hübschen, farbigen Blätter, welche den goldenen Oktober ausmachen.

 

Wieder einmal ein Kalenderspruch

Oktober ist ein sehr gefährlicher Monat an der Börse

Offenbar wusste Mark Twain schon damals bestens Bescheid ….

„Oktober ist ein sehr gefährlicher Monat um an der Börse
zu spekulieren. Andere gefährliche sind: Januar, Februar,
März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, November
und Dezember.“

Dummheit ist auch eine natürliche Begabung.

Dummheit ist auch eine natürliche Begabung.

Oft ist das Denken schwer, indes das Schreiben geht auch ohne es.

Will das Glück nach seinem Sinn Dir was Gutes schenken, sage dank und nimm es hin, ohne viel bedenken, jede Gaben sei beglückt, doch vor allen Dingen: Das, warum du Dich bemühst möge Dir gelingen!

Dumme Gedanken hat jeder, nur der Weise verschweigt sie.

Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten.

Gar sehr verzwickt ist diese Welt mich wundert’s daß sie wem gefällt.

Doch schmerzlich denkt manch alter Knaster,
der von vergangnen Zeiten träumt,
an die Gelegenheit der Laster,
die er versäumt.

 

 

 

 

(WIllhelm Busch 1832 – 1908)