In vier Wochen ist Ostern

In vier Wochen feiern wir das Osterfest. In den Läden finden wir schon seit Wochen Ostereier, Schokoladenhasen und Ostertäubchen, sowie jede Menge Dekorationsmaterial. Auch mein Heim ist frühlingshaft geschmückt und Hasen geben sich in verschiedenen Variationen ihr Stelldichein.


Einerseits ist Ostern das Fest der Auferstehung Jesus Christus. Was hat dies aber mit Eiern und Schokoladenhasen zu tun! In der Brockhaus Infothek wurde ich fündig:

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Ostern: Geschichte, Liturgie und Brauchtum

Ostern ist das älteste christliche Fest und das Hauptfest im Kirchenjahr. Ursprünglich ist es hervorgegangen aus der Umdeutung des jüdischen Passahfestes. Seit Mitte des 2. Jahrhunderts ist Ostern ein jährliches Fest zum Gedächtnis an Tod und Auferstehung Christi. Im Mittelalter war Ostern auch volkstümlicher Jahresbeginn. In den zahlreichen volkstümlichen Bräuchen zu Ostern leben häufig vorchristliche und magische Motive weiter, die später mit christlicher Sinngebung belegt wurden. Mit vielerlei Brauchtum wird Ostern auch heute noch begangen.

Geschichte

Begriff und Ursprung
Die Wortherkunft von Ostern ist nicht sicher geklärt. Das Wort hängt offensichtlich mit »Osten« in seiner eigentlichen Bedeutung »Morgenröte« zusammen (verwandt sind hiermit griechisch eos und lateinisch aurora). Möglicherweise handelt es sich eigentlich um ein germanisches Fest zu Ehren einer (namentlich nicht sicher bezeugten) Göttin der Morgenröte, wobei der Bezug zwischen Fest und Name aber unklar ist. Die Existenz einer angeblichen germanischen Frühjahrsgöttin Ostara, von der noch Jakob Grimm ausging, wurde vielmehr wohl umgekehrt aus dem Namen Ostern gefolgert.
Die Bezeichnung Ostern für das christliche Fest könnte aber auch durch die Bedeutung »Morgenröte« motiviert sein, die im liturgischen Kontext durchaus eine Rolle spielt, nämlich in Form des Gebots des Wachens bis zur Morgenröte in der Osternacht in Gestalt der Ostermette. Seit dem 5. Jahrhundert ist die lateinische Bezeichnung albae (paschalis) für Ostern bezeugt; lateinisch alba bedeutet »weiß«, womit Bezug auf die weißen Kleider der Getauften genommen wird. Da dieses Adjektiv vulgärlateinisch auch die Bedeutung »Morgenröte« hatte, könnte hierdurch die deutsche Benennung des Festes als Lehnübersetzung motiviert sein: Möglicherweise übersetzten die frühchristlichen Franken also »albae« mit dem germanischen Wort »austro« (Mehrzahl althochdeutsch »ostarun«). Fränkische Dolmetscher, die als Bekehrer der Angelsachsen um 600 nach England kamen, brachten dann das Wort auch dorthin. Hierfür spricht, dass der Name des Festes im germanischen Sprachbereich außer im Deutschen nur noch im Englischen gebräuchlich ist (englisch Easter), während die anderen germanischen wie auch die romanischen Sprachen kirchenlateinisch »pascha« entlehnt haben (niederländisch Pasen, schwedisch pask, französisch Pâques, italienisch Pasqua, spanisch Pascua).
Ein neuerer Ableitungsversuch knüpft an eine altnordische Wurzel »austr« (= begießen) an und sieht einen Bezug zur Taufe, die in den ersten Jahrhunderten des christlichen Festes in der Osternacht ein zentrales Ereignis darstellte.
In der Urkirche war der Höhepunkt des christlichen Kultes die wöchentliche Feier der Eucharistie am Sonntag. Ostern als eigenes Jahresfest kannte die Urkirche nicht. Dieses setzte sich erst allmählich und verstärkt seit Mitte des 2. Jahrhunderts im Gedenken an Tod und Auferstehung Jesu Christi durch. Es entstand aus der christlichen Umdeutung des jüdischen Passahfestes zur Erinnerung an den Auszug der Israeliten aus Ägypten, auf das auch das christliche Abendmahl zurückgeht. Im Passah (auch Pessach, Pascha) sind zwei Frühlingsfeste, ein Tieropfer nomadischer Hirten (Feier des Passahlamms) und ein bäuerliches Fest zum Beginn der Getreideernte (Feier des ungesäuerten Brots) in Umdeutung auf das Ereignis des Exodus aus Ägypten zusammengeflossen; es beginnt am 14./15. Nissan (dem ersten Frühlingsvollmond). Auch Christus beging das »letzte Abendmahl« in der Tradition der Passahfeier. Die Mazza der Passahfeier, das ungesäuerte Brot aus Mehl und Wasser, war Vorbild der christlichen Hostie; auch liturgische Gestaltungen wie die Verlesung des Buchs Exodus haben ihre Entsprechung in der Osterliturgie.

Der Osterfeststreit
Ein Hinweis auf die wachsende Bedeutung, die Ostern in der Kirche der ersten Jahrhunderte zukam, ist die Auseinandersetzung um das Datum des Osterfestes (Osterfeststreit). Dieser Streit entstand zwischen den Christen Kleinasiens und Syriens auf der einen Seite, die Ostern am 14. Nissan, dem jüdischen Passahtermin feierten, und der römischen Christengemeinde, die wie die meisten anderen Gemeinden Ostern am Sonntag nach dem 14. Nissan feierte. Im Jahr 325 legte dann das 1. Konzil von Nicäa den Ostertermin einheitlich auf den ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlingsbeginn fest. Allerdings blieb die faktische Ansetzung dieses Termins weiterhin umstritten. Es wurden verschiedene Osterzyklen vorausgesetzt, und so kam es weiterhin zu Unterschieden. Erst Dionysius Exiguus beendete diesen Streit, indem er auf Veranlassung von Papst Johannes I. im Jahr 525 auch für Rom die Berechnungsweise durchsetzte, die in Alexandria üblich war. Der Kirche von Alexandria wurde die chronologische Bestimmung übertragen. Schon seit dem 3. Jahrhundert hatten die Bischöfe der Kirche von Alexandria den Ostertermin in ihren Osterfestbriefen bekannt gemacht. Weiterhin gibt es aber Unterschiede bei der Berechnung des Ostertermins zwischen den westlichen Konfessionen und den Ostkirchen. Der Grund liegt darin, dass die Ostkirchen bei der Bestimmung des Frühlingsanfangs nach dem julianischen und nicht nach dem gregorianischen Kalender gehen.

Feier der »Heiligen Nacht«
Die christlichen Gemeinden verbrachten schon früh die Osternacht wachend mit Lesung und Gebet in Erwartung des wiederkommenden Herrn. Vorbild war dabei die Passahliturgie. Ab dem 3. Jahrhundert wurden in dieser »Heiligen Nacht« dann auch die Katechumenen (die erwachsenen Taufbewerber) getauft. Ab dem 4. Jahrhundert erfolgte eine Ausdehnung der Liturgie auf eine dreitägige Osterfeier, das so genannte österliche Triduum. Diese Liturgie begann an Gründonnerstag mit der Abendmahlsmesse und erstreckte sich dann über Karfreitag und Karsamstag bis hin zur Vesper am Ostersonntag. Höhepunkt dieser Liturgie war die Osternacht (Ostervigil) von Karsamstag auf Ostersonntag.

Die Fastenzeit
Die 40-tägige Fastenzeit entstand durch die Ausdehnung des vorbereitenden Fastens auf die Ostern vorausgehenden Wochen. Diese Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch. Die Sonntage sind keine Fastentage. Diese Zeit dient der Tauferinnerung und der Buße. Am Ostersonntag beginnt die 50-tägige Osterzeit (Pentekoste), die am Pfingstsonntag endet. Die Osteroktav sind dabei die ersten acht Tage der Osterzeit. Im Jahr 1215 beschloss das 4. Laterankonzil eine Kommunionpflicht für alle Gläubigen, die festlegte, dass jeder Gläubige zumindest zu Ostern kommunizieren müsse. Später wurde diese Kommunionpflicht dann auf die österliche Zeit ausgedehnt. Die Feier der Osternacht wurde während des Mittelalters immer weiter vorverlegt, bis sie dann ab dem 14. Jahrhundert am frühen Karsamstagmorgen stattfand. Erst im Jahr 1951 wurde die Ostervigil in der katholischen Kirche wieder für die Nacht gestattet. Seit 1956 ist die nächtliche Feier vorgeschrieben.

Feier des Osterfestes

Ostern in der lateinischen Liturgie
In der lateinischen Liturgie besteht das Osterfest aus vier Teilen. Zunächst erfolgt die Lichtfeier. Dabei wird das Osterfeuer gesegnet, die große, meist reich geschmückte Osterkerze entzündet, dem folgt der Einzug mit der Osterkerze in die Kirche. Während der 50-tägigen Osterzeit wird die Osterkerze als Symbol des auferstandenen Jesus Christus bei jeder Eucharistiefeier und beim Stundengebet entzündet. Nach dem Pfingstsonntag soll sie in der Taufkapelle aufgestellt werden, wo an ihr die Taufkerzen entzündet werden. Bei der Begräbnismesse (Requiem) brennt sie neben dem Sarg, um die Verbindung von Tod, Taufe und Auferstehung zu verdeutlichen.
Als zweiter Teil der Liturgie steht ein Wortgottesdienst an. Er enthält bis zu sieben Lesungen mit Zwischengesängen. Dabei sind fünf Lesungen aus dem Alten und zwei aus dem Neuen Testament. Dem Wortgottesdienst folgt die Tauffeier mit der Erneuerung des Taufversprechens. Den Abschluss bildet dann die festliche Eucharistiefeier.

Ostern in den evangelischen, anglikanischen und orthodoxen Kirchen
Den liturgischen Höhepunkt in den evangelischen Kirchen bildet der festliche Gottesdienst am Ostersonntag. Allerdings feiern auch immer mehr Gemeinden der lutherischen und reformierten Kirchen die Osternacht. Auch die anglikanischen Kirchen feiern die Osternacht. Sie begehen dann am Ostersonntag die Eucharistie und kennen zudem das Evening-Prayer, die Vesper. In der orthodoxen Kirche wird am Karsamstag die Vesper gefeiert. Dabei gibt es 15 Lesungen aus dem Alten Testament. Dem schließt sich der Morgengottesdienst (Orthros) des Sonntags an. Er beginnt mit einer Lichterprozession um die Kirche. Beim Morgengottesdienst wird dann der Osterkanon des Johannes von Damaskus mit dem Kehrvers »Christ ist erstanden« gefeiert. Zudem wird die Osterpredigt des Johannes Chrysostomos, im vierten Jahrhundert Bischof von Konstantinopel, Heiliger und Kirchenlehrer, verlesen.

Brauchtum
Viele der Osterbräuche, die auch schon in die Karwoche fallen (etwa an Palmsonntag und Gründonnerstag), sind in ihrem Ursprung aus vorchristlicher Zeit und wurden später mit einer christlichen Sinngebung belegt. So feiern das germanische Frühlings- und das christliche Osterfest den Sieg des Lebens über den Tod.

Osterfeuer
Als Osterfeuer wird im Brauchtum das Abbrennen eines Holzstoßes am Vorabend des Osterfestes oder in der Nacht zwischen den Osterfeiertagen bezeichnet. Ein indirektes Zeugnis aus der Mitte des 8. Jahrhunderts ist in einem Brief des Papstes Zacharias von 751 an Bonifatius zu sehen, und es wurde daraus auf das Fortleben germanischer Frühlingsfeuer geschlossen. Für eine feste Tradition liegen erst seit dem 15. Jahrhundert Belege vor, wobei es nicht immer klar ersichtlich ist, ob es sich um ein weltliches Osterfeuer oder um die kirchliche Feuerweihe am Karsamstag handelt. Im oberdeutschen Raum, in dem das Osterfeuer zunächst einen festen Bestand hatte, verlor es im 16. Jahrhundert an Bedeutung gegenüber den Fastenfeuern und den Johannesfeuern. In mittel- und niederdeutschen Gebieten erhielt es sich, besonders im Weserbergland und im Harz, auch in den östlichen Bundesländern in Österreich bis heute. Ehedem wurde in vielen Landschaften eine als Ostermann, Strohmann, besonders häufig als Judas bezeichnete Figur verbrannt. Kohlenresten und der Asche des Osterfeuers, auf die Felder gestreut und im Haus verwahrt, wurde allenthalben Schutzkraft zugeschrieben.

Osterwasser
Das Osterwasser, das als heilkräftig und magisch gilt, ist das Symbol des Lebens und der Fruchtbarkeit. Es wurde in der Nacht zum Ostersonntag von jungen Mädchen schweigend aus einem fließenden Wasser gegen den Strom geschöpft. Danach brachten es die jungen Mädchen still nach Hause. Dieses Schöpfen des Osterwassers musste in der Mitternachtsstunde oder vor Sonnenaufgang erfolgen. Noch heute werden in der Fränkischen Schweiz Brunnen geschmückt. Diese »Osterbrunnen« mit ihren ostereierverzierten Girlanden oder mit bändergeschmückten Bäumchen drücken die Dankbarkeit aus für das Leben spendende Wasser.

Osterreiten und Osterräder
Den aus dem Barock stammenden Brauch des Osterreitens um die Felder mit dem Pfarrherrn an der Spitze kennt man vor allem im katholischen Alpenraum, besonders in Bayern, Salzburg und in Ostösterreich. Auch in der katholischen Lausitz ist das Osterreiten als ein Flurumritt bekannt, an dem bis zu mehr als 1 000 Reiter teilnahmen. Es wird auch noch heute in Form von Prozessionen mit Kirchenfahnen, Christusstatue und Kreuz begangen. In säkularisierter Form ist der Osterritt auch bei den reiterlichen Vereinigungen üblich geworden.
Eine alte Brauchform, die teils auch noch heute gepflegt wird (zum Beispiel in Lüdge bei Bad Pyrmont und Günsterode in Nordhessen), sind die Osterräder, mit Werg und Stroh gestopfte und in Brand gesetzte Räder, die man am Ostersonntagabend von Anhöhen abrollen lässt. Ihr Ursprung wird im heidnisch-germanischen Sonnenkult vermutet.

Osterruten
In vielen Teilen Mittel- und Ostdeutschlands (bis 1945), Osteuropas sowie den Alpenländern hielt sich als vorchristlicher Brauch das Schmackostern (von niederdeutsch smacken »schlagen«), bei dem man Schläfern, besonders jungen Mädchen, Streiche mit grünen Zweigen gab und sie damit aus dem Bett trieb. Dass am ersten Ostertag die Ehemänner ihren Frauen, am zweiten die Frauen ihren Männern Schläge zur gegenseitigen Versöhnung geben durften, ist seit Ende des 12. Jahrhunderts bezeugt. Ursprünglich sollte durch das Schlagen mit sprießenden Zweigen (»Lebensrute«) deren Lebenskraft auf Menschen und weibliche Tiere übertragen werden.

Gebäcke, Osterhase und Ostereier
Wichtig war auch das gute Essen nach der ersten Messe – vor allem von Fleisch und Eiern –, mit dem die Fastenzeit der katholischen Kirche beendet wurde. Zum Teil heute noch üblich sind Gebäcke und Gebildbrote mit Fruchtbarkeitssymbolen oder in Form des Osterlamms bzw. des Osterhasen, wovon es älteste Nachweise aus den Jahren 1638 und 1682 aus dem Saar- und Neckargebiet gibt. Bezeugt sind Privilegien, zu Ostern Hasen zu jagen, Schenkungen von Hasen zum Osterfest und Hasenbraten neben dem Osterlamm als Festtagsspeise. Die Herkunft des Osterhasen, der noch Anfang des 19. Jahrhunderts in vielen Teilen Deutschlands unbekannt war, wird neben dem Bezug zur österlichen Zinsabgabe auch in einem fehlgedeuteten Osterlammgebildbrot gesehen. Es ist möglich, dass diese Bräuche in scherzhafte Verbindung zu den Ostereiern gebracht wurden und daraus die Geschichte vom eierlegenden Hasen entstand. Die zum Osterfest verschenkten gefärbten und in verschiedenen Techniken verzierten Ostereier, auch ausgeblasen und mit Glückwünschen beschriftet, später als Nachbildungen in Zucker, Schokolade, Marzipan, Wachs und anderem, haben eine lange Tradition. Der Brauch wurde angeregt und gefördert von der mittelalterlichen Eier- und Speisenweihe, dem Zinsei und der Eierspende zu Ostern sowie der dem Ei allgemein zugeschriebenen Symbolkraft. Funde (zwei mit Streifen und Tupfen bemalte Gänseeier) aus der 1. Hälfte des 4. Jahrhunderts n. Chr. bei Worms haben gezeigt, dass das Bemalen von Eiern eine sehr alte Sitte ist. Literarisch festgehalten sind gefärbte Eier für Deutschland erstmals im frühen 13. Jahrhundert (Sammlung »Bescheidenheit« von Freidank). Von alters her beliebt sind Spiele wie Eierpecken, Eierrollen und Laufspiele.
Die Bezeichnung Ostereier erscheint erstmals 1615 in Straßburg. Bevorzugt waren in Osteuropa goldfarbene, in Mittel- und Westeuropa rot (Abwehr- und Schutzkraft zugeschrieben) gefärbte Ostereier. Andere Färbungen kamen im 17. Jahrhundert auf, zusammen mit vielfältigen Verzierungen und Schmucktechniken (z. B. Auskratzen der Farbe, Ätzen, direkte Wachsmalerei, Batik). Aus dem 17. Jahrhundert stammen auch die ersten Nachweise, dass man Ostereier versteckte und von Kindern suchen ließ. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurden Ostereier mit aufgemalten Sprüchen als Patengeschenk und Verehrungs-, Freundschafts- und Liebesgabe üblich, auch als Freilösung beim Schlagen mit der »Lebensrute«. – Besonders kostbar sind die für Angehörige der oberen Gesellschaftsschicht gefertigten Silber-, Gold-, Glas- und Porzellaneier, unter anderem die »Überraschungseier« (das erste 1884) des russischen Goldschmieds P. C. Fabergé für die Zarenfamilie. Als einzigartige Beispiele der Volkskunst gelten besonders die mit Ornamenten, Sprüchen und Ähnlichem bemalten Ostereier im slawischen Kulturraum (einschließlich der Sorben in Deutschland).

Osterspaziergang
Durch Johann Wolfgang von Goethe wurde der Osterspaziergang ein fester Bestandteil der klassischen Literatur (»Faust«, 1. Teil, Szene »Vor dem Tor«). Dieser Spaziergang ins Grüne (früher als Flurbegehung) heißt in Österreich auch »Emmausgehen« in Erinnerung an den Gang der Jünger Jesu nach Emmaus (Lukasevangelium 24, 13–35). Im Mittelalter wurde Ostern volkstümlich auch als Jahresbeginn gesehen.

Quelle: Brockhaus Infothek

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Eine Antwort

  1. Hi, from Toronto, Canada

    Just a quick hello from as I’m new to the board. I’ve seen some interesting posts so far.

    To be honest I’m new to forums and computers in general 🙂

    Mike

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