Monatskalender 2009 – Mai

kalender-monat-mai-20091

Mai


Der Revoluzzer fühlt sich stark.
Des Reichen Vorschrift ist ihm Quark.
Er feiert stolz den ersten Mai.
(Doch fragt er erst die Polizei.)

Erich Mühsam, 1913

Advertisements

Aus Grossvaters Archiv: Zahnpastatuben Vergleich

zahnpastatuben-vergleich1

Aus Grossvaters Archiv: Händels Wassermusik

handels-wassermusik

Wissenswertes zum 1. Mai

Der 1. Mai ist uns als gesetzlicher Feiertag bekannt. Er nennt sich „Tag der Arbeit“. Sozialisten und Kommunisten veranstalten Umzüge und Demonstrationen. In der Schweiz wird der Feiertag regional begangen:

 

  • In den Kantonen Baselland, Baselstadt, Jura und Zürich ist der „Tag der Arbeit „ als gesetzlich anerkannten Feiertagen den Sonntagen gleichgestellt.
  • In den Kanton Schaffhausen, Thurgau und Tessin gilt der „Tag der Arbeit“ als kantonaler Ruhetag anerkannt.
  • Im Kanton Solothurn ist ein gesetzlich anerkannter halber Feiertag (ab 12:00 Uhr).
  • Im Kanton Freiburg ist ab 12.00 Uhr für alle Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes arbeitsfrei, in der Regel handhaben es auch alle anderen Betriebe so.
  • Im Kanton Aargau ist er zwar nicht gesetzlich anerkannt, dennoch wird fast überall höchstens bis Mittag gearbeitet.
  • In den Gemeinden Hildisrieden (LU), Schüpfheim (LU) und Muotathal (SZ) wird der 1. Mai nicht als Tag der Arbeit begangen. Er ist als Gedenktag des lokalen Schutzpatrons aber trotzdem ein gesetzlicher Feiertag. In den übrigen Teilen der Kantone Luzern und Schwyz ist der 1. Mai ein regulärer Arbeitstag.
  • Das Zürcher 1.- Mai Komitee organisiert am 1. Mai in Zusammenarbeit mit dem Gewerkschaftsbund die grösste regelmässig stattfindende Demonstration der Schweiz. Es ist zudem auch gleich ein Volksfest. Das Fest dauert mehrere Tage und wird alljährlich von Zehntausenden besucht. Leider verlaufen die 1. Mai Demonstrationen in Zürich nicht friedlich. Es kommt durch den „Schwarzen Block“ immer wieder zu wüsten Ausschreitungen uns Schachbeschädigungen.

 

Der 1. Mai hat jedoch nicht nur mit dem Kommunismus zu tun. Der Maifeiertag hat auch ältere Begründungen.

 

Früheres Brauchtum

 

So feierten die Römer im Mai die Floralien – ein Fest zu Ehren der Blumengöttin Flora. Sie war die Patronin des Frühlings und der Blumen. Die Römer führen gewöhnlich ihre Bräuche in Ländern ein, welche sie eroberten. Bei den Kelten war aber bereits das Beltanefest verbreitet. Mit der Zeit verschmolz das Floralien- und Beltanefest zum Maifest. Allerdings stiess das Maifest auf erbitterten Widerstand. So wurde es 1555 in Schottland verboten. 1644  untersagte das englische Parlament das Aufstellen von Maibäumen.

 

Die Nacht vom 30. April zum 1. Mai wurde über Jahrhunderte als „Waldpurgisnacht“ begangen. Dieser Brauch lebt heute im „Tanz in den Mai“ fort, mit dem der Aufbruch der warmen Jahreszeit gefeiert wird.

 

In einigen Regionen der Schweiz (z.B. in Teilen der Kanton Aargau und Solothurn) lassen die Maibuben traditionellerweise von der Sitzbank bis zum Gartentor alles mitgehen, was in den Gärten eines Dorfes nicht niet- und nagelfest ist, und stapeln es auf einem zentralen Platz; die Eigentümer der Gegenstände haben sie dort selbst wieder herauszusuchen.

 

Im Sensebezirk des Kantons Freiburg pflegt man noch heute das Maisingen. Es handelt sich dabei um ein Heischesingen, mit dem von Kindern Süssigkeiten und inzwischen Geldmünzen eingesammelt werden.

Der Kopf des Sechseläuten Böögs explodierte zwischen 12.39 – 12.55 Minuten

 

SWITZERLAND/

Heute fand in Zürich das traditonelle Frühlingsfest Sechseläuten statt. Je schneller der Kopf des Böögs explodiert, desto schöner wird der Sommer.Die Medien holten bei den Schweizer Promis ihre Tipps ab. Die Lagen zwischen 11 – 17 Minuten. Ich tippte für mich auf 13 Minuten.

Interessant ist, dass die Zeit unterschiedlich  gemessen worden ist. Es gibt dieses Jahr folgende Messresultate:


  • Radio 24 vermeldet es habe 12.39 Minuten gedauert;
  • Tele Züri und 20 Minuten geben 12.45 an;
  • SF (Schweizer Staatsfernsehen), Blick , Tagi, NZZ geben 12.55 an.

Also können wir sagen, dass unser geliebte und wunderschöne Sechseläuten Böög 2009 zwischen 12.39 und 12.55  Minuten seinen Kopf verloren hat. Wir dürfen – sofern wir daran glauben – auf einen baldigen schönen, warmen und tollen Sommer hoffen.



 (Bild: Reuters/Arnd Wiegmann - 20 Minuten)



Kalenderspruch für 18. April 2009 – Was unserem Leben Wert verleiht

kalenderspruch-fur-18-april-2009

Freunde begegnen sich in verschiedenen Situationen das erste Mal. Zuerst spielt die Sympathie. Dann stellen sie gemeinsame Interessen und Meinungen fest. Und merken, dass auf der gleichen Wellenlänge durchs Leben geritten wird.

Echte Freunde sind ein grosses Geschenk. Ein kostbares Gut! Man kann sie nicht käuflich erwerben, denn sie sind so etwas wie ein Lottogewinn. Der Einsatz ist das Miteinander und Aufeinander zugehen. Echte Freunde sind immer da. Sie strahlen an hellen Tagen mit der Sonne gemeinsam miteinander um die Wette. Und an Tagen, wo dunkle, schwere Wolken am Himmel hangen weinen sie zusammen mit dem Himmel der die Wolken aufgebrochen hat. Sie halten sich gemeinsam  an der Hand, um mit dem geistigen und seelischen Surfbrett die Wogen des Lebensrhythmus zu durchleben und  zu erfahren.

Was unserem Leben Wert verleiht, ist keine Frage des Preises


Herz und Verstand


ein-herz

von Annegret Kronenberg


Oft kann der Verstand

das Herz nicht verstehen

und belächelt es,

obwohl die Entscheidungen

des Herzens

meistens die richtigen sind.


 

http://www.gedichte-garten.de