Monatskalender – Januar 2010

Januar – (röm. Januarius)

von Janua Caeli (lat. janua Schwelle, Pforte, caeli Himmel).
Jede Frau besitzt solch eine „Himmelspforte“.

„Gate of Heaven“, im englischen Sprachraum auch die Bezeichnung für die Tür zum Tabernakel in christlichen Kirchen, ist abgeleitet aus dem yonischen „gate“ der Juno (Uni oder Yoni). Als Personifikation der Pforte hatte Juno zwei Gesichter und zwei Blickrichtungen: nach draußen auf die Geburt hin und nach innen auf den Tod.

Janua-JanusWährend der Anfang Januar ihr zu Ehren abgehaltenen Feierlichkeiten wurde sie Antevorta bzw. Postvorta genannt, die Göttin, die nach vorn blickt und zurück, denn der Januar war die „Pforte“ des Jahres, der Übergang vom Tod des Gottes Aion zu seiner Wiedergeburt durch die Mutter der Zeit.

Als die römische Religion mehr und mehr patriarchale Züge annahm, wurde aus Juno, der Torwächterin, ein androgynes Janua-Janus und später dann der maskuline doppelgesichtige Gott Janus, dem alle Pforten geweiht waren.

Janus

Er war in seiner Rolle vergleichbar mit Petra, Pater oder Petrus, den SchlüsselverwalterInnen der Himmelspforte. Im Englischen bedeutet das Wort janitor nach wie vor „PförtnerIn“ oder „HausmeisterIn“.

Nach christlicher Version hat die janua coeli zwei Seiten, die des Himmels und die der Hölle. Die „falsche“ Seite bzw. die des „Todes“ wurde auch als janua diaboli bezeichnet, „Das Tor, durch das der Teufel eintritt“.
Da diese Vorstellung im Bild der Yoni gründete, kamen die Kirchenmänner beinahe zwangsläufig dazu, die janua diaboli als Synonym für die Frau schlechthin zu verstehen.

Quelle: Matriarchat.net

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Warum heisst der 31. Dezember Silvester?

Als Silvester wird in einigen europäischen Sprachen der 31. Dezember, der letzte  Tag des Jahres im gregorianischen Kalender, bezeichnet. Auf Silvester folgt der Neujahrstag, der 1. Januar, des folgenden Jahres.

Herkunft Geschichte Warum

Die Feuer-Feste am Jahresende haben alte germanische Wurzeln. Das Jahresendfest hatten bereits die Römer gefeiert, erstmals im Januar zu Beginn des Jahres 153 v. Chr., als der Jahresbeginn vom 1. März auf den 1. Januar verschoben wurde.

Die Assoziation des Jahresendes mit dem Namen Silvester (deutsch ‚Waldmensch‘, von lat.  silva ‚Wald‘) geht auf das Jahr 1582 zurück. Damals verlegte die Gregorianische Kalenderreform den letzten Tag des Jahres vom 24. Dezember auf den 31. Dezember, den Todestag des Papstes Silvester I. († 31. Dezember 335). Der Liturgische Kalender führt den Tag seit 813 auch als dessen Namenstag.

In einigen Gegenden Deutschlands heißt der Tag, quasi als Gegenstück zum folgenden Neujahrstag, auch Altjahr, Altjahrsabenddas Alte Jahr (vgl. das spanische nochevieja, ‚alte Nacht‘), in Österreich ebenso wie inKroatione und Slovenien auch Altjahrstag, in Kroatien ebenso wie in Slowenien und Serbien als Ausnahme auch Silvestrovo (‚Tag des Silvester‘).

Auch im Niederländischen heißt es zumeist Oudejaarsavond, und nur alternativ auch Silvester. Auf Spanisch: Nochevieja und auf Dänisch, Schwedisch, Portugiesisch spricht man wie im Englischen vom Neujahrs-(vor-)abend: New Year’s Eve, Nytårsaften, Nyårsafton, Véspera de Ano-Novo. Der 31. Dezember wird in folgenden Sprachen Silvester genannt: Italienisch notte di San Silvestro, Französisch Reveillon de la Saint-Sylvestre, Polen Sylwester, Tschechien Silvestrovské oslavyEsperant, Silvestro, Deutsch Silvester. Laut Rechtschreib-Duden existiert für den letzten Tag des Jahres nur die Schreibweise Silvester mit „i“, anders als für den Vornamen Sylvester/Silvester.

Quelle: Wikipedia

Bauernregel zu Silvester

„Windstill muss Silvester sein, soll der nächste Wein gedeih’n.“

13 Sprüche, Zitate und Weisheiten zum Jahreswechsel

  1. Das neue Jahr hat so lange eine weiße Weste, bis man sie anzieht.

    Hans Fallada (1893-1947), eigtl. Rudolf Ditzen, dt. Schriftsteller

  2. „Wird’s besser? Wird’s schlimmer?“/ fragt man alljährlich./ Seien wir ehrlich:/ Leben ist immer/ lebensgefährlich.

    Erich Kästner (1899-1974), dt. Schriftsteller, 1957 Georg-Büchner-Preis

  3. Das Fortrücken in der Kalenderjahrzahl macht wohl den Menschen, aber nicht die Menschheit reifer.

    Johann Peter Hebel (1760-1826), dt. Schriftsteller

  4. Ich hoffe, im neuen Jahr wieder mehr wollen zu können und weniger müssen zu müssen.

    Hans „Johnny“ Klein (1931-96), dt. Journalist, Regierungssprecher a.D.

  5. Sobald man davon spricht, was im nächsten Jahr geschehen wird, lacht der Teufel.

    Sprichwort aus Japan

  6. Wenns alte Jahr erfolgreich war, Mensch freue dich aufs neue, und war es schlecht, ja, dann erst recht.

    Karl-Heinz Söhler (*1923), dt. Unternehmer (Versicherungsmakler), Publizist u. Lyriker, Hamburg

  7. Es liegt in diesem Vergänglichkeitsgedanken, der wohl jeden in der letzten Jahresstunde erfasst, etwas Ungeheueres, wovor unsere Seele erschrickt.

    Theodor Storm (1817-88), dt. Schriftsteller

  8. Ein Rauch verweht, ein Wasser verrinnt, eine Zeit vergeht, eine neue beginnt.

    Joachim Ringelnatz (1883-1934), eigtl. Hans Bötticher, dt. Humorist. Lyriker u. Erzähler

  9. Das Jahresende ist kein Ende und kein Anfang, sondern ein Weiterleben mit der Weisheit, die uns die Erfahrung gelehrt hat.

    Hal Borland

  10. Der du die Zeit in Händen hast, Herr, nimm auch dieses Jahres Last – Und wandle sie in Segen.

    Jochen Klepper (1903-42), dt. Schriftsteller

  11. Der Jubel über den Jahreswechsel ist auch ziemlich banal – schließlich kommt ein neues Jahr jedes Jahr wieder. Jahre sind eine ziemlich solide Ware. Sie werden pünktlich geliefert, und jedes hält, was es verspricht: Genau ein Jahr, keine Sekunde mehr, aber auch keine Sekunde weniger.

    Gabriel Laub (1928-98), poln.-dt. Schriftsteller, Satiriker u. Essayist

  12. Im neuen Jahr Glück und Heil. Auf Weh und Wunden gute Salbe. Auf groben Klotz ein grober Keil. Auf einen Schelmen anderthalbe.

    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter

  13. Diese Geschichte spielt im alten Persien. Es war an der Zeit, das Neujahrsfest vorzubereiten. Der König wies seine Leute an: „Ich möchte, daß es ein wirklich königliches Fest wird. Die Gästeliste soll überquellen von illustren Persönlichkeiten. Die Tische sollen sich biegen unter Delikatessen, und der Wein soll nur aus erlesenen Trauben und besten Jahrgängen bestehen.“ Die Mitarbeiter schwärmten aus und brachten aus allen Landesteilen nur das Köstlichste. Aber der König war nicht zufriedenzustellen. „Im letzten Jahr habe ich ein durch nichts zu überbietendes Fest gegeben. Aber die ganze Stadt sprach nur von dem Fest bei Ramun, dem Maler. Da wurde getrunken und gelacht die ganze Nacht bis zum Nachmittag des nächsten Tages. Im Jahr davor war es dasselbe. Ebenso im Jahr davor und davor. Einmal muß es mir doch gelingen, diesen Wurm zu übertrumpfen, denn ich, ich bin der König.“ Einer der Mitarbeiter, ein kluger Mann, verneigte sich tief und fragte: „Mein König, habt Ihr je mit dem Maler gesprochen? Es muß doch einen Grund geben, warum die Leute sein Fest so lieben, obwohl sie in schäbiger Hütte ihre mitgebrachten Happen essen und den billigsten Wein trinken müssen.“ Der König nickte stumm und sagte: „Gut, schafft mir diesen Ramun heran.“ Und so geschah es. „Warum lieben die Menschen so dein Neujahrsfest?“ fragte der König. Worauf der Maler: „Wir sind Freunde und brauchen einander – aber mehr brauchen wir nicht. Deshalb sind wir reich.“

    Verfasser unbekannt

Adventstürchen No. 25 – Weihnachtsgeschichte Teil II

Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht!

Siehe ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus der Herr, in der Stadt Davids.

Und das habt zum Zeichen:

Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen:

Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.

Und als die Engel von ihnen in den Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Laßt uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat.

Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in einer Krippe liegen.

Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war.

Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was die Hirten gesagt hatten.

Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.

Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

Quelle: Die Bibel – Lukas 2, 1- 20

Frohe und gesegnete Weihnachten

Allen Besuchern dieses Blog wünsche ich ein frohes, besinnliches und gesegnetes Weihnnachtsfest im Kreise der Familie und den Liebsten!

Adventstürchen No. 24 – Die Weihnachtsgeschichte Teil I

Die Weihnachtsgeschichte

Es begab sich aber zur der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde.

Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war.

Und jedermann ging, daß er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt.

Da machte sich auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger.

Und als sie dort waren, kam die Zeit, daß sie gebären sollte.

Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde.

Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr.