Adventstürchen No. 5

Advent
von Hilde Fürstenberg

Im Tale sind die Blumen nun verblüht
Und auf den Bergen liegt der erste Schnee.
Des Sommers Licht und Wärme sind verglüht,
In Eis verwandelt ist der blaue See.

Wie würde mir mein Herz in Einsamkeit
Und in des Winters Kälte angstvoll gehen,
Könnt ich in aller tiefen Dunkelheit
Nicht doch ein Licht in diesen Tagen sehn.

Es leuchtet fern und sanft aus einem Land,
Das einstens voll von solchen Lichtern war,
Da ging ich fröhlich an der Mutter Hand
Und trug in Zöpfen noch mein braunes Haar.

Verändert hat die Welt sich hundertmal
In Auf und Ab – doch sieh, mein Lichtlein brennt!
Durch aller Jahre Mühen, Freud und Qual
Leuchtet es hell und schön: Es ist Advent!

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2 Antworten

  1. Guter Post, jedoch habe ich mal eine Frage. Wie kann ich diesen Post zu meinem RSS Leser hinzufügen? Ich finde das Icon nicht. Danke

  2. Lieber PowerDrome,
    besten Dank für deinen Besuch und das Interesse an meinem Blog!
    Du findest den gesuchten Icon oben Links.
    Wünsche dir einen guten Rutsch ins neue Jahrzehnt!
    Liebe Grüsse Swisspoesia

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