Monatskalender 2010 – Mai

Der Mai ist der fünfte Monat des Jahres im Gregorianischen Kalender. Er hat 31 Tage und ist seit alters her als Wonne-, Liebes- , Blumen- undFrühlingsmonat bekannt. Er ist aber auch Hochzeits- und meistens  Pfingstmonat,  in dem die Kirche »Geburtstag« hat.

Im römischen Kalender war der Mai ursprünglich der dritte Monat.

Im katholischen Kirchenjahr ist der Mai besonders der Verehrung der Gottesmutter Maria gewidmet (Maiandachten), weshalb er in diesem Umfeld auch als Marienmond bezeichnet wird.

Ursprung und Bedeutung

Der Mai ist nach der Göttin Maia benannt. Nach anderen Quellen leitet er sich von Iupiter Maius ab, dem Wachstum bringenden Jupiter.

Im Germanischen bedeutet Mai jung (junges Mädchen – Maid); altdeutsch Wunnimanoth = Weidemond oder Weidemonat (Winnemond, das Vieh kommt auf die Weide), später umgedeutet zu Wonnemond, Monat der Liebe und der Blüte, Marienmonat, Marienmond, Walpurgismonat, Blumenmonat; lateinisch Maius.

Der Mai wurde bereits in der Antike als Frühlingsmonat gefeiert.

Fruchtbarkeitsriten, wie der Maibaum und „der Tanz in den Mai“ haben sich, wenn auch stark kommerzialisiert, bis heute erhalten.

Auch das Sternzeichen, der Stier, steht für Fruchtbarkeit, Kraft und Stärke.

Etwa seit dem 13. Jh. gibt es in Europa Maifeiern. In vielen Gegenden Deutschlands ist das Aufstellen oft imposanter Maibäume gewachsenes Brauchtum.

Der Mai heißt auch Weidemond, weil in diesem Monat das Vieh auf die Weide gebracht wird (im Gebirge: Almauftrieb).

Nach alter Überlieferung darf man sich aber der Wärme erst nach den so genannten Eisheiligen vom 11. Mai bis zum 15. Mai sicher sein.

Am 2. Sonntag im Mai ist in deutschsprachigen Ländern Muttertag.



Quelle und mehr zum Wonnemonat Mai: Frankfurt Interaktiv

Verblühter Löwenzahn

Verblühter Löwenzahn

Wunderbar
stand er da im Silberhaar.
Aber eine Dame,
Annette war ihr Name,
machte ihre Backen dick,
machte ihre Lippen spitz,
blies einmal, blies mit Macht,
blies ihm fort die ganze Pracht.
Und er blieb am Platze
zurück mit einer Glatze.

Josef Guggenmos  *1922

Mitteilungen der Innerschwyzer Meteorologen No. 56

Das Gashaus Kreuz Sewen, hat die neuen Mitteilungen der Innerschwyzer Meteorologen No. 56 publiziert. Auch sonst gibt es unter der Rubrik Wetterschmöcker sehr viel Wissenswertes zu den beliebten Moatathaler Wetterpropheten. Man kann sogar dem Verein „Wetterschmöcker“ beitreten.

Allen Interessierten und Fans der Moatathaler Wetterfrösche viel Spass beim schmöckern 🙂

Wetterprgonosen der Moatathaler Wetterfrösche für Sommer/Herbst 2010 update

Leider ist noch kein Protokoll der Zusammenkunft der Moatathaler Wetterfrösche im Netz des World Wide Web aufgetaucht. Dafür ein weiterer ergänzenden Bericht im „Bote der Urschweiz“, welchen ich hier ebenfalls veröffentliche:
Vermischtes / 24.4.2010 / 11:19 / bote.ch

«Bauern bringen Heu nicht unter Dach»

Unterschiedliche Prognosen: Gemäss den Innerschwyzer Meteorologen  wird uns der Sommer wettermässig alles bieten.

Unterschiedliche Prognosen: Gemäss den Innerschwyzer Meteorologen wird uns der Sommer wettermässig alles bieten.
Gibt es nun wirklich einen Hudelsommer, bei welchem die Landwirte das Futter vakuumieren müssen? Die Innerschwyzer Meteorologen sich sich nicht einig.

Region. – Der einzige «noch Muotathaler» Wetterfrosch, Peter Suter, Ried, konnte am Freitagabend in der Mehrzweckhalle Muotathal seinen «Heimvorteil» nicht nutzen. Er wurde als Wetterkönig von Martin Holdener, Schwyz, enttrohnt. Der neue Wetterkönig Martin Holdener «trumpfte» dann mit trüben Wettervorhersagen auf. Der Vulkanausbruch ist bei ihm ein wichtiges Thema, nicht nur weil es viel Vulkanasche aus den Haaren zu waschen gibt, wie er sagte: «Der Sommer fällt alles andere als schön aus. Man muss fast alles Heu vakuumieren.» Etwas besser hingegen kommt bei ihm der Herbst weg. Wie kam Holdener auf diese miesen Prognosen? «Wegen dem Vulkanausbruch musste ich die Sommer- und Herbst-Vorhersagen nochmals neu orten. Doch meine Prophezeiungen beruhen auch auf dem Selbstgesehenen. Der viele Nebel der letzten Monate wird es diesen Sommer aushudeln.»

Von Sauwetter bis extrem heiss

Holdeners erfolgreicher Gegenspieler Peter Suter sieht die kommende Wetterlage ganz anders: «Es gibt viele schöne und heisse Tage sowie wüchsiges Wetter mit örtlichen Gewittern und Hagel. Der Herbst wird mit schönen Tagen den Wald in verschiedenen Farben zeigen.» Der Mai hingegen kommt bei Suter schlecht weg: «Die Muotathaler Bergspitzen werden nochmals weiss.» Martin Horat lässt die vielen Hundert Besucher in Muotathal mit vorerst schönem Maiwetter aufhorchen. Dann war es aber um die Schönwetterlage weitgehend geschehen: «Es kommt zu einem unvergesslich nassen Sommer. Der Herbst ist im Alten Land punkto Wetter noch auszuhalten.» Auch Karl Reichmuth scheint bezüglich Vorhersagen ebenfalls «vulkanisiert» zu sein. Er zieht folgende Bilanz: «Der Vorsommer wird zu kühl und zu nass ausfallen. Eine trockene Periode ist nicht zu erwarten. Der Herbst belohnt uns endlich mal mit ein paar sonnigen Tagen.»

«Vorsommer» fällt aus

Benny Wagner ist da ganz anderer Meinung: «Der Vorsommer fällt schön aus, und der Juli wird extrem heiss. Darauf folgt wunderbares Herbstwetter.» Bei Alois Holdener kommen im Mai die Eisheiligen in Form, soll es doch weit hinunter schneien: Dann aber geht es aufwärts mit dem Wetter: «Der Sommer wartet mit viel schönem und heissem Wetter auf. Das Herbstwetter wird nicht das schönste, aber auch nicht das allerschlechteste.» (ie)

An das Herz

An das Herz

Lange schon in manchem Sturm’ und Drange
Wandeln meine Füsse durch die Welt.
Bald den Lebensmüden beigesellt,
Ruh ich aus von meinem Pilgergange.

Leise sinkend faltet sich die Wange;
Jede meiner Blüten welkt und fällt.
Herz, ich muß dich fragen: Was erhält
Dich in Kraft und Fülle noch so lange?

Trotz der Zeit Despoten-Allgewalt,
Fährst du fort, wie in des Lenzes Tagen,
Liebend wie dieNachtigall zu schlagen.

Aber ach! Aurora hört es kalt,
Was ihr Tithons Lippen Holdes sagen. –
Herz, ich wollte, du auch würdest alt!

Gottfried August Bürger

Der Sommer 2010 wird heiss und schön, prophezeien die Moatathaler Wetterfrösche

Die sechs Muotathaler Wetterschmöcker kamen gestern am 23.04 2010 in Moatathal wieder zusammen, um ihre Prognosen für den kommenden Sommer und Herbst 2010 abzugeben. Sie taten dies wieder auf humorvolle Weise. Offenbar gehen sie mit den Zürcher Prognosen des „Sechsilüütenböögs“ einig. Da bis jetzt noch kein offizielles Protokoll der Moatathaler Wetterschmöcker vorliegt bediene ich mich der Ausgabe der Schwyzer neuen Zeitung Online:

Schwyzer Neue Zeitung online Muotathaler Wetterschmöcker 24.04.2010 05:00, Autor: Daniel Schriber

Der Sommer wird heiss und schön – sagt die Mehrheit der Wetterpropheten. Aber: Macht ihnen der Vulkanausbruch einen Strich durch die Rechnung?

Die berühmtesten Wetterpropheten des Landes sind am Freitag in Muotathal aufgetreten. Nachfolgend ein Überblick über die Prognosen:

Martin «Musers» Holdener:

«Wegen dem Vulkan musste ich den Sommer und Herbst neu berechnen.» Pünktlich zum Eidgenössischen Schwingfest vom 20. bis 22. August wirds aber so heiss, dass «die Schwinghosen richtig im Füdlispalt kleben».

Peter «Sandstrahler» Suter:

Anfangs Juni dürfte auch der letzte Schnee schmelzen. «Viele schöne und heisse Tage bringen den Klimaerwärmungs-Befürwortern Geld in die Kassen.»

Martin «Wettermissionar» Horat:

Ab Mitte Mai erwartet Horat so viel Regen, dass die «Hosensäcke und Taschen ständig voller Wasser sind».

Karl «Steinbockjäger» Haggen:

Karl Haggens Prognose für die kommenden Monate sieht eher düster aus. Der Vorsommer werde zu kühl und nass ausfallen.

Benny «Geissdaddy» Wagner:

Wagner fasste sich gestern Abend kurz. «Vorsommer schön. Juli extrem heiss. Wunderbarer Herbst.»

Alois «Tannzapfen» Holdener:

Nach einem kühlen Juni – «viel Hudelwetter und Schnee bis 1800 Meter» – wird das Wetter ab Mitte Juli trocken und durstig. Gewähr.

Heute Abend gibts neue Wetterprogrognosen für Sommer/Herbst 2010

Nachdem der Zürcher Wetterprophet „Sechsilüüteböög“ am Montag seine Prognose durch seinen schnellen Tod 12.54 Minuten bekanntgab (Swisspoesia berichtete), werden die Moutathler Wetterschmöcker heute Abend in  Moutathal in der dortigen Mehrzweckhalle um 20.00 Uhr mit ihren Prognosen nachlegen.

Wir dürfen gespannt sein, ob unsere berühmten Wetterpropheten aus der Innerschweiz die „Moutathaler Wetterfrösche“ ähnlicher Meinung sind wie der beliebte „Sechsilüüteböög 2010 seelig“.