Monatskalender 2011 – August

Monatskalender 2011 - August

Der August

Nun hebt das Jahr die Sense hoch
und mäht die Sommertage wie ein Bauer.
Wer sät, muss mähen.
Und wer mäht, muss säen.
Nichts bleibt, mein Herz. Und alles ist von Dauer.
Stockrosen stehen hinterm Zaun
in ihren alten, brüchigseidnen Trachten.
Die Sonnenblumen, üppig, blond und braun,
mit Schleiern vorm Gesicht, schaun aus wie Frau’n,
die eine Reise in die Hauptstadt machten.
Wann reisten sie? Bei Tage kaum.
Stets leuchteten sie golden am Stakete.
Wann reisten sie? Vielleicht im Traum?
Nachts, als der Duft vom Lindenbaum
an ihnen abschiedssüß vorüberwehte?
In Büchern liest man groß und breit,
selbst das Unendliche sei nicht unendlich.
Man dreht und wendet Raum und Zeit.
Man ist gescheiter als gescheit, –
das Unverständliche bleibt unverständlich.
Ein Erntewagen schwankt durchs Feld.
Im Garten riecht’s nach Minze und Kamille.
Man sieht die Hitze. Und man hört die Stille.
Wie klein ist heut die ganze Welt!
Wie groß und grenzenlos ist die Idylle …
Nichts bleibt, mein Herz. Bald sagt der Tag Gutnacht.
Sternschnuppen fallen dann, silbern und sacht,
ins Irgendwo, wie Tränen ohne Trauer.
Dann wünsche Deinen Wunsch, doch gib gut acht!
Nichts bleibt, mein Herz. Und alles ist von Dauer.

Erich Kästner

Zitat für 23. Juli 2011

„Du kannst den allerschönsten Ort der Welt planen,

erstellen und bauen –

aber man benötigt Menschen um den Traum wahr werden zu lassen.“

Walt Disney (1901-1966), US-amerikanischer Trickfilmzeichner und Filmproduzent

Quelle: Zitate.de

Tod eines Aprikosenbaums

Jeden Morgen bewunderte ich die Pracht dieses Aprikosenbaums und seiner Früchte. Am letzten Freitag, 15. Juli 2011, war er geschändet.


Jemand hat den Baum nicht gefällt, jedoch einfach abgesägt. Nun befindet sich dort nur noch einen Baumstumpf…. 

Wer macht den sowas???