Mein Neujahrswunsch

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von
Karl Friedrich Henckell

Mein Neujahrswunsch

Was ich erwarte vom neuen Jahre?
Daß ich die Wurzel der Kraft mir wahre,
Festzustehen im Grund der Erden,
Nicht zu lockern und morsch zu werden,
Mit den frisch ergrünenden Blättern
Wieder zu trotzen Wind und Wettern,
Mag es ächzen und mag es krachen,
Dunkel zu rauschen, hell zu lachen
Und im flutenden Sonnenschein
Freunden ein Baum des Lebens zu sein.

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Frohe Weihnachten

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Hörst du, wie die Glocken klingen?
Hörst du rings der Lieder Pracht?
Wieder kommt auf Engels Schwingen
ernst und still die „Heilge Nacht“.

Johann Nepomuk Vogl

Ein neues Jahr rückt uns entgegen…

Glück und Harmonie 2013

Ein neues Jahr rückt uns entgegen…

(Dichter unbekannt)

Ein neues Jahr rückt uns entgegen;

es bringe Dir viel Glück und Segen,
erfülle Dir die Wünsche all‘
ob noch so groß sei ihre Zahl.
Die Zukunft müsst‘, hätt‘ ich zu walten,
sich Dir auf’s freundlichste gestalten.

Glück und Harmonie für 2013

wünsch ich allen Besuchern meines Blogs

Swisspoesia

Gedicht zum 3. Advent 2012

4. Advent 2011

Lied im Advent

von Matthias Claudius

Immer ein Lichtlein mehr
im Kranz, den wir gewunden,
daß er leuchte uns so sehr
durch die dunklen Stunden.

Zwei und drei und dann vier!
Rund um den Kranz welch ein Schimmer,
und so leuchten auch wir,
und so leuchtet das Zimmer.

Und so leuchtet die Welt
langsam der Weihnacht entgegen.
Und der in Händen sie hält,
weiß um den Segen!

Monatskalender 2012 – Dezember

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Christbaum

Wilhelm Oberdieck

Und einen Tannenbaum für alle Welt,
Der immergrün die hohen Zweige breitet,
Den hat der wahre Christmann aufgestellt,
Und dran ein Theil für Alt und Jung bereitet.

Er wurzelt tief in dunkler Erde Schooß,
Doch ragt sein Haupt bis in des Himmels Sphären;
Er grünt am Eis des Nordens weit und groß,
Wie er sich spiegelt in des Indiers Meeren.

Dran hat der Herr durch seiner Engel Hand
Die ew’gen Stern‘ als Lichter angezündet;
So strahlt im Glanz er über Meer und Land,
Und leuchtet hell, wenn Mond und Sonne schwindet.

Erkennt ihr nicht den immergrünen Baum?
Sein Nam‘ ist Hoffnung seit uralten Zeiten;
Sollt‘ er nicht auch – nicht nennt es eitlen Traum –
Um euer Haupt die duft’gen Zweige breiten?

Und aufgehängt an seinen Aesten ist
Manch gold’nes Glück, manch silberhelle Freude;
O schaut ihn an – und euer Herz vergißt,
Was je ihr duldetet in Furcht und Leide.

Und uns’re Wünsche und Gedanken sehn
Wir allzumal an seinen Zweigen hangen;
Doch nimmer reicht zu ihren fernen Höhn
Der Menschen Hand, noch irdisches Verlangen.

Drum zu dem heil’gen Christ an jedem Tag
Aufrichten wollen wir die Händ‘ und flehen:
Du wollst uns geben, was uns frommen mag,
Und wollst mit Lieb‘ auf deine Kinder sehen.

Alle guten Vorsätze fürs neue Jahr

Alle guten Vorsätze

Alle guten Vorsätze haben etwas Verhängnisvolles.
Sie werden beständig zu früh gefasst.

(Oscar Wilde 1854-1900, irischer Schriftsteller)

Allen meinen Blogbesucher/innen wünsche ich

einen guten Rutsch ins 2012

Abermals ein neues Jahr

Abermals ein neues Jahr

Abermals ein neues Jahr!

Immer noch die alte Not!
O, das alte kümmt von uns,

und das neue kümmt von Gott.
Gottes Güt ist immer neu;

immer alt ist unsere Schuld;
Neue Reu verleih uns,

Herr und beweis uns alte Huld!

Friedrich von Logau 1605-1655

deutscher Dichter des Barock