Mein Neujahrswunsch

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von
Karl Friedrich Henckell

Mein Neujahrswunsch

Was ich erwarte vom neuen Jahre?
Daß ich die Wurzel der Kraft mir wahre,
Festzustehen im Grund der Erden,
Nicht zu lockern und morsch zu werden,
Mit den frisch ergrünenden Blättern
Wieder zu trotzen Wind und Wettern,
Mag es ächzen und mag es krachen,
Dunkel zu rauschen, hell zu lachen
Und im flutenden Sonnenschein
Freunden ein Baum des Lebens zu sein.

Monatskalender 2012 – Feburar

Lassen wir unser Herz nicht in der Kälte liegen.

Schenken wir einander Liebe, Wärme und Geborgenheit.

©Swisspoesia 2012

Zitat für Freitag, 25. Novmeber 2011

„In diesem Leben können wir keine großen Dinge tun.

Wir können nur kleine Dinge mit großer Liebe tun.“

Mutter Theresa (1910-1997), kath. Ordensschwester & Friedensnobelpreisträgerin

Weisheit über Herzen

Sind die Herzen im Gleichklang,
entwickelt sich auch über hundert Meilen hinweg Freundschaft.
Stimmen die Herzen nicht überein,
ist selbst mit dem Nachbarn kein Umgang möglich.

Kaibara Ekiken (1630-1714)

Japanischer Philosoph und Gelehrter

Bauernregeln für 11.11. – St. Martinstag

11.11

  • Kommt jetzt der Sankt Martin an, zeigt er des Winters Wetter an.
  • An Martini Sonnenschein, da tritt ein kalter Winter ein.
  • Bringt der Sankt Martin Sonnenschein, tritt oft ein kalter Winter ein.
  • Ist es um Martini hell, dann kommt oft der Winter schnell.
  • Ist’s um Martini klar und rein, dann bricht bald der Winter ein.
  • Ist der Martinstag ein trüber Tag, folgt oft ein gelinder Winter nach.
  • Martini trüb – Winter lieb.
  • Einem trüben Martinstag, kein strenger Winter folgen mag.
  • Ist der Martini trüb und feucht, dann wird gewiß der Winter leicht.
  • Wolken am Martinstag – der Winter unbeständig werden mag.
  • Wenn um Martini Nebel sind, dann wird der Winter meist gelind.
  • Sankt Martin kommt nach alter Sitten, auf einem Schimmel angeritten.
  • Sankt Martin reitet auf ’nem Schimmel hinein in den Himmel.
  • Hat der Martini einen weißen Bart, dann wird der Winter lang und hart.
  • Um den Tag des Sankt Martin, liegt oft schon Schnee auf dem Kamin.
  • Gibt’s an Martini noch Laub an den Reben, kann’s einen strengen Winter geben.
  • Wenn alles Laub nicht bis Martini fällt, dann gibt’s ’nen Winter mit großer Kält‘.
  • Ist bis Martini jeder Baum schon kahl, dann macht uns der Winter keine Qual.
  • Mit den Federn der Martinsgans, begann oft der Schneeflockentanz; doch wenn die Martinsgans schon auf dem Glatteis geht, das Christkind dann im Trockenen steht.
  • Bei fetter Gans und Saft der Reben, da laßt den heil’gen Martin leben.

Quelle: Gutzitiert

Es wird ein eher föhniger und abwechslungsreicher Winter – 59. Mitteilungen der Muotathaler Wetterpropheten für Winter/Frühling 2011/12

Am letzten Freitag , den 28. Oktober hielten  die Wetterpropheten in Rothenthurm ihre Herbstversammlung ab. Mit folgenden Worten beginnen die 59. Mitteilungen der Muotatahler Wetterschmöcker.

«Ein zu trockener warmer Vorsommer mit bitter nötigem Regen im Juli, ein heisser und wüchsiger Sommer mit genügend Niederschlägen, ein goldener schöner Herbst mit guter Ernte und sehr viel Obst. Man fragt sich wer all den Schnaps trinken wird..»

Glaubt man den urchigen Wetterpropheten aus der Innerschweiz im schönen Muotathal, so wird der Winter durchzogen sein. Der Föhn spielt immer wieder eine Rolle. So wird es ab und zu Schnee geben, der sich dann wieder in Regen verwandelt. Leider so sieht es eher aus, wird es dieses Mal im Gegensatz zum 2010 keine «weisse Weihnachten» im Flachland geben.

Wie immer bei den Versammlungen werden die Prognosen des vergangenen halben Jahres ausgewertet. So darf diesesmal Holdener Alois, «Tannzapfen» den Wanderpreis in seinen Händen halten.

Die Wetterpropheten wurden rückblickend folgendermassen rangiert:

Holdener Alois, Tannzapfen, Loostr.26, 6430 Schwyz 14 Pkt.

Horat Martin, Wettermissionar, 6418 Rothenthurm 13 Pkt.

Suter Peter, Sandstrahler, 6436 Ried-Muotathal 13 Pkt.

Reichmuth Karl, Steinbockjäger, Haggen, 6430 Schwyz 11 ½ Pkt.

Holdener Martin, Musers, Haggen, 6430 Schwyz 11 Pkt.

Hediger Karl, Naturmensch, 6403 Küssnacht 9 ½ Pkt.

Die nächste Versammlung findet im Frühling – am 22. April 2012 –  im Mythenforum Schwyz statt.

Zitat für 8. Oktober 2011

„Wir sind sterblich, wo wir lieblos sind,

unsterblich, wo wir lieben.“

Karl Jaspers (1883-1969), deutscher Philosoph des Existentialismus