Monatskalender 2010 – Dezember

12.Monat: JULMOND – Weihnachtszeit – Zeit des Julfestes und der zwölf Weihe- oder Rauhnächte.

Im Dänischen, Schwedischen und Norwegischen bedeutet JUL = Weihnachtsfest. Hier wird das JULFEST, der JULKLAPP heute noch gefeiert. Da es ein LICHTFEST ist, tragen auch die jungen Mädchen einen Kerzenkranz auf ihrem Haupt, um der Lichtgöttin zu gedenken, die ihr Auftreten im 4. Monat hat. Hierbei werden 4 Kerzen angezündet, die eigenartigerweise die gleiche Symbolik haben, wie die Vier-Körper-Theorie der Indischen Philosophie: Eine Kerze steht für den Astral-Leib, die zweite für den Mental-Leib, die dritte für den Emotionalkörper und die 4. für den gespiegelten bzw. materiellen Körper. Daher war es auch für die Germanen völlig klar, daß es so etwas wie Reinkarnation gibt, was die Christliche Kirche ja völlig ablehnt. Die Wortsilbe JUL hat eine Entsprechung im Altisländischen mit der Silbe JOL, dem Altenglischen GEOHHOL, GEOL = DUNKEL. Die Härte und Dunkelheit des Winters bzw. die Härte, die die nordischen Völker – im Gegensatz zu den südländischen Völkern -, erleben mußte, entwickelte in ihnen eine starke Sehnsucht nach dem Licht, was auch heute bei den Deutschen zu fühlen ist, wenn die Zeit des Nebels und der Dunkelheit vielen auf die Psyche schlägt und die Sehnsucht nach den hellen Tagen erwacht. Aber es blieb bei den germanischen Stämmen nicht nur eine Sehnsucht nach dem konkreten Licht, sondern auch auf dem mentalen Sektor schlug dieser Wunsch sich nieder. Aus diesem Grunde sind die Lichtträger, die Lichtbringer der germanischen Seele auch die Elfen und andere Lichtwesen, die den germanischen Menschen zu höherer Bewußtheit verhelfen sollte. Der Kontakt mit Elfen und Trollen ist daher ein eindeutiges Zeichen dafür, inwieweit der germanische Mensch bereits eine Kultur betrieb, wo er die dunkle Seite seines Wesen mit dem hellen in Einklang brachte. Er wußte um die beiden Seiten. Ganz im Gegensatz dazu die christliche bzw. jüdische Religion, die die dunkle Seite aus ihrer Seele völlig verdrängt haben, sich mit fanatischer Einseitigkeit auf das Positive konzentriert haben bzw. sich damit identifiziert haben, mit allen schrecklichen Wirkungen, die wir kennen. Ein germanisches Volk wäre beispielsweise niemals in der Lage gewesen, 20 Millionen sogenannte Hexen zu verbrennen, wie es die Katholische Kirche es tat. Das kann nur passieren, wenn die Seelen der Menschen völlig im Dunkel liegen.“

Quelle: Unglaublichkeiten

Monatskalender 2010 – November

11. Monat

NEBELUNG – Der nebel- und windeiche Monat des Winterbeginns.

Die indogermanische Wurzel von NEBEL = NEBH- und bedeutet: Feuchtigkeit, Dunst, Dampf, Nebel, Wolken. Im Griechischen heißt Nebel = NEPHOS, im Lateinischen NEBULA oder NIMBUS = Sturm-, Regenwolke und Platzregen. Die indogermanische Wurzel –UNG hat sich im deutschsprachigen Bereich durchgesetzt, hat aber die gleiche Bedeutung wie die Silbe –ING.

 

Quelle: Unglaublichkeiten

Monatskalender 2010 – Oktober

10.Monat : GILBHART – Herbstliche Zeit des Welkens und Vergilbens in der Natur- Laubfall.

Dieses Wort besteht aus zwei Wörtern, aus GILB und HART. Das Wort HART ist schon im 1. Monat HARTUNG besprochen worden. Das Wort GILB kommt von der Farbe GELB und hat eine sehr lange Geschichte. Es würde den Rahmen hier sprengen, wenn alles berücksichtigt werden würde. Gelb auf Westgermanisch = GEL, Althochdeutsch GELO, Niederländisch = GEEL, Englisch = yellow, Schwedisch = GUL = GELB. Die indogermanische Wurzel ist = GHE-IL = glänzend, gelblich, grünlich, bläulich, schimmernd, blank. Verwand mit dieser Wurzel ist die altindische Wurzel HARI-H = gelb, goldgelb, blond, grüngelb. Nach diesen Farben ist auch das Wort GALLE bezeichnet worden, die ja auch gelblich-grün aussieht. Aus dem Wort GELB haben dann die germanischen Stämme das Wort GOLD, BLANK erschaffen., aber auch die Wörter GLANZ, GlITZERN, GLIMMERN, GLATT, GLOTZEN, GLATZE, GLEITEN, GLITSCHIG und VERGILBEN. In der germanischen Farbsymbolik hatte dann auch die Farbe GELB überwiegen eine negative Symbolik: Falschheit und Eifersucht. – Im Wort GILBHART zeigt sich, daß der Winter in aller Härte vor der Tür steht und die gelblichen Farben der Wälder untrügerich auf einen Jahres- bzw. Lichtwechsel hindeuten. Wir müssen hierbei immer wieder die Lichtsymbolik der germanischen Kultur im Auge behalten, denn es ist gerade diese Lichtsymbolik, die der jüdischen und christlichen Religion entgegensteht. Sie hat sehr viele Gemeinsamkeiten mit der Lichtsymbolik der indischen Philosophie. Und gerade heute ist es in der Esoterik wieder „in“, Lichtmeditationen durchzuführen.

Quelle: unglaublichkeiten

Monatskalender 2010 – September


9.Monat : SCHEIDING- Zeit des Scheidens der Hochzeit des Jahres, Obsternte.


Das deutsche Wort SCHEIDEN kommt aus der indogermanischen Wurzel SKEI- = schneiden, trennen. Aus dieser Wurzel lassen sich auch Wörter wie GESCHEIT und SCHIEDSRICHTER ableiten. Die Grundbedeutung von SCHEIDEN ist aber = spalten, trennen. Hieraus entwickelten sich auch die Wörter SCHEIDE und SCHEITEL. Bei der Ehe wird dann die SCHEIDUNG eingereicht. Hier wird dann ABSCHIED genommen von der alten Beziehung, so wie im 9. Monat der Mensch langsam beginnt, sich vom Sommer zu trennen. Wichtige ENTSCHEIDUNGEN haben daher die germanischen Stämme im 9. Monat vorgenommen. Zu den wichtigsten Entscheidungen gehörte die Vorbereitung auf den Winter.

http://unglaublichkeiten.com/unglaublichkeiten/htmlphp/u0305Monate.html

Monatskalender 2010 – August


8.Monat : ERNTING – Die Zeit in der die Getreideernte eingebracht wird.


Das Wort ERNTE stammt vom Mittelhochdeutschen ERNDE und dieses vom Althochdeutschen ARNOT = Erntezeit. Im Altenglischen heißt es ERND = Kornenrte. Die Silbe –ING kommt aus dem Indogermanischen und findet in vielen deutschen (germanischen) Dörfer und Städten sich wieder: Ailing, Olchingm, Göggingen, Unterharching, Ellingen, Kissingen usw.. Auch heute noch in der englischen Sprache als Gerundium. to go – going, to wait – waiting, to run – running usw.. So ist auch das Wort ERNTING mit diesem indogermanischen Suffix versehen.

Quelle: http://unglaublichkeiten.com/unglaublichkeiten/htmlphp/u0305Monate.html

Monatskalender 2010 – Juli


7.Monat : HEUERT – Zeit der Heuernte, die Wiesen werden gemäht.

HEUER bedeutet auf Süddeutsch und Österreichisch = in diesem Jahre. Das Zeitadverb im Mittelhochdeutschen HIURE, im Althochdeutschen HIURU, ist aus dem Althochdeutschn HIU JARE = in diesem Jahre – hervorgegangen. Das Wort HEU kommt aus dem Mittehochdeutschen HOUR, dem Althochdeutschen HOUWI, den Gotischen HAWI, dem Englischen HAY, dem Schwedischen HÖ – und ist aus dem Wort HAUEN abgeleitet. Heu ist dann „das Gehauende“

Quelle: www.unglaublichkeiten.com

Im Weiteren:

(Heuert, Heumond)

Ursprünglich Quintilis, der „fünfte Monat“. Geburtsmonat Caesars (Gaius Julius Caesar). Nach ihm wurde dieser Monat seit 44 v. Chr. Julius genannt.

Quelle wikipedia

Monatskalender Juni 2010

6.Monat : BRACHET – Zeit des Umbrechens der Brache.

Das Wort BRACHE kommt aus dem Mittelhochdeutschen und bedeutet so viel wie: „unbestellter Acker“. „brache“ ist von „brechen“ abgeleitet. Damit ist das erste Umbrechen des Bodens gemeint, also das Beackern. Im Mittelniederländischen gibt es die Wörter BRAKE = Stück, Brocken, Bruch, Brechwerkzeug. Und im Altenglischen BRAEC = Bruch, Zerstörung, Streifen ungepflügten Landes. In der alten Dreifelderwirtschaft blieb ein Drittel der Flur nach der Ernte des Sommerkorns als Stoppelweide liegen und wurde erst im folgenden Juni gepflügt und zur Aufnahme der Winterfrucht vorbereitet. Der Juni heißt deshalb auch Brachet, er ist der Brachmonat. Das Pflügen heißt BRACHEN, das Feld ist die BRACHE oder das BRACHFELD. Aus dieser Wortschöpfung entstanden auch die Wörter wie BRACH = unbenutzt, unbebaut. Später wurden aus diesem Wort dann BRACHLIEGEN und BRACHLAND.

Quelle: http://unglaublichkeiten.com