Kommentar zur Sonntagsumfrage 20Minutenonline zu Roger Köppel im Fall Hildebrand

«20miuten» ist eine Pendlerzeitung, welche dem linken Mainstream der Schweizer Presslandschaft angehört. Diese Zeitung wird den Pendlern morgen jeweils gratis abgegeben und beinhaltet zirka 20 Mintuen Lesezeit. Ebenfalls ist dieses Medienprodukt auch online abrufbar und besitzt eine Onlineredaktion, welche ständig über Aktuelles berichtet. Leider werden die Artikel auch zum Teil sehr unkritisch und vorschnell ohne gross zu recherchieren, veröffentlicht. Wirklich kritisch wird das Pendlerblatt allerdings nur dann wenn es um die wählerstärkste Partei SVP,  deren Exponenten, die Wochenzeitung «Die Weltwoche» und deren Besitzer Roger Köppel geht. Persönlich stelle ich immer wieder fest, dass eher Tendenziös ohne grosse Recherche berichtet wird und die Sache am Schluss ganz anders aussieht.

Die andere Zeitung um die es in diesem Beitrag geht ist die Wochenzeitschrift «Die Weltwoche». Sie steht politisch in entgegengesetzter Richtung der übrigen Zeitungen im Land. Also rechts. Ein äusserst staatskritisches Blatt. Sie ist erfolgreich im Aufdecken von Missständen, wie zum Beispiel Missbräuche  im Sozialamt der der Stadt Zürich oder wie neuerdings im Fall von SVP Bundestratskandidat Buno Zuppiger wegen eines Erbschaftsbetrug. Sie versteht es ihre Finger auf  wunde Punkte zu legen, um Druck aufzusetzen, dass Missstände beseitigt werden können. Der «Weltwoche» wird daher  immer wieder ungerechtfertiger Kamapagnenjournalismus vorgeworfen, welcher sich dann allerdings als haltlos erweist. In praktisch den meisten Fällen hatte Roger Köppel, sein Team und  deren Zeitung  jedoch immer wieder Recht bekommen, auch von Seiten der Justiz.

Auch im neuesten Fall darf Roger Köppel viel Neid und darum viel Ehr erleben:

So versteigt sich – ein nach Angaben von «20minutenonline» – ehemaliger« NZZ-Redaktor und Bankenkritiker René Zeyer» zum Vergleich der «Weltwoche» mit dem englischen Boulvardblatt «News of the World»,  welche letztes Jahr wegen illegalen Handlungen eingegangen ist. Er stelle Parallen fest.  Meiner Meinung nach ein höchst grotesker Vergleich, welcher jeder Grundlage entbehrt! Es ist nicht denkbar, dass die Weltwoche die gleichen Methoden wie «News of the World» anwendet wie, René Zeyer der 20minuen Leserschaft suggerieren will. Doch es kommt jeoch noch dicker! Er tituliert «die Weltwoche» als Schweizer Boulvardblatt und zum Abschluss kommt er zu der Meinung Roger Köppel müsse gehen…..  Wohin???

Im Gegensatz zu Herrn René Zeyer, ist Herr Roger Köppel ein über die Landesgrenzen hinaus erfolgreicher und bekannter Journalist. Die Wochenzeitschrift «Die Weltwoche» gehört ihm alleine. Er ist zudem dessen Chefredaktor.  Über den beruflichen Werdegang von René Zeyer kann ich nichts berichten. Er und seine journalistischen Leistungen sind mir nicht bekannt.

Offenbar ist auch der Journalist des Artikels  mit der SchlagzeileJetzt gerät die «Weltwoche» ins Visierund seine  Onlineredaktion,  nicht ganz im Bilde,  was Herr Köppel anbelangt und  bläst munter – weil die Mehrheit der meist linken Leserschaft, welche eher schlecht als recht informiert ist –  ins gleiche Horn und stellt eine seltsame, irritierende Umfrage mit folgendem Resultat ins Netz:

Ich frage mich, wissen die Ja-Sager überhaupt wer Roger Köppel ist und haben alle schon einmal die «Weltwoche» gelesen? Meine spekulative Antwort, 95%, der 62% abstimmenden User haben noch nie « Die Weltwoche» in ihrer Hand gehabt, geschweige sie gelesen oder deren Homepage jemals aufgerufen. Es sind mehrheitlich zeitungsgläubige Menschen, die  alles nachplappern was ihnen die Zeitungen so auftischen. Es wäre schön, die Menschen würden in unserem Lande wieder etwas kritischer werden gegenüber dem was ihnen von Politiker, Parteien und Zeitungen erzählt wird und sollten sich besser informieren. Die Wahrheit hat sowieso niemand gepachtet. Und gerade in Fällen, wie in der Affaire Hildebrand,  sollten wir erst einmal abwarten, was alles noch zum Vorschein kommt. Vielleicht müsste dann zum Schluss nicht Roger Köppel ins «User Nirwana ziehen»“, sondern, diejenigen, welchen voller Neid seinen Abgang fordern. Daher zum Abschluss noch ein Zitat von  Gottfried Keller:

«Es sind nicht die schlechtesten Früchte an denen die Wespen nagen»

11.02.11 Der Tag der friedlichen Befreiung Ägyptens

Die vier Präsidenten Ägyptens: Nagib, Nasser, Sadat, Mubarak

Der Letzte – Mubarak –  lebt noch und darf sich nun ehemaliger Präsident nennen 🙂

Beharrlich und friedlich, sowie geduldig demonstrierte das ägyptische Volk während achtzehn Tagen gegen das autokratische Regime von Staatspräsident Hosni Mubarak.

Trotz vieler Schwierigkeiten, liessen es sich die Leute nicht nehmen, täglich in Kairo auf den Platz der Befreiung – Midan Tahrir – zu gehen. Viele richteten sich dort sogar ein Lager mit kleinen Zelten ein. Sie hatten ein Ziel erst wieder wegzugehen, wenn Hosni Mubarak zurück- und weggetreten ist. Sie organisierten sich untereinander, teilten Essen und Trinken. Sammelten den Müll ein und machten sauber. Sie skandierten „Es ist genug!“ und „Mubarak hau ab!“ Als gedungene und von Mubarak bezahlte Anhänger sie brutal und mörderisch attackierten, konnten sie sich nicht gleichermassen wehren, denn sie waren alle unbewaffnet. Nur Steine konnten sie als Verteidigungswaffe gebrauchen. Leider mussten viele ihr Leben für eine grosse Sache lassen.

Ein Freund, der zurzeit in der Nähe von Ismāilia bei seiner alten Mutter weilt, berichtete mir am Telefon, das sein Dorf von Mubarak-Anhänger überfallen und siebzehn Mensch erschossen worden sind. Die Muslimbruderschaft gründete dort gleich eine Bürgerwehr und bewacht nun die Häuser. Ich bat ihn auf sich aufzupassen und freue mich, wenn er wieder zurück in die Schweiz käme. Er sagte mir, er wünsche sich dies auch, und hoffe, dass er nicht auch noch erschossen werde. Doch die Armee kam und schützte im ganzen Land  die Bevölkerung. Es bildeten sich überall Bürgerwehren, welche Häuser, Hab und Gut schützten und das Militär blieb ruhig und neutral. Das Militär war in diesem Tagen eine Vertrauensmacht, welche die Kontrahenten nach den blutigen Attacken mit Panzern auseinanderhielt.

Am letzten Sonntag beteten Christen und Moslems gemeinsam für einen Wechsel und eine neue Ära der Hoffnung. Das Volk zeigte gerade an diesem Sonntag, dass Christen und Moslems sehr wohl friedlich zusammenleben und gemeinsam Leiden und nach demokratischer und gesetzlicher Rechte dürsten. Auch in meiner Familie, welche muslimisch ist, wird der Respekt gegenüber Christen wie mich gelebt.

Das Verhalten der ägyptischen Bevölkerung und die vielen Geschichten um diese friedvolle Revolution, welche leider auch Opfer, menschlichen und persönlicher Leiden kostete, bestätigen meinen Eindrücke aufs Neue. Sie liessen sich trotz perfiden Angriffen und Störungen und Drohungen seitens Mubaraks und dessen Entourage nicht ins Bockshorn jagen. Sie wendeten nie Gewalt an und zeigten somit, dass ein Volk auch ohne grosses Blutvergiessen sein Ziel erreichen kann. Die Ägypter sind  friedlich und sozial kultiviert.  Jeder hilft dem anderen. Untereinander lässt man sich nicht im Stich. Die Menschen sind füreinander da. Sie sind, so wie ich es dort immer erlebe herzensgut und empathisch. Die Art wie Ägypten ihren Herrscher zum „Teufel“ schickte zeigt, wie intelligent dieses Volk im Grunde genommen ist. Das macht Ägypten so sympathisch.

„Geduld ist der Schlüssel der Freude“ besagt ein ägyptisches Sprichwort.

Heute am 11.02.11 ist dieses Sprichwort zur wahren Gewissheit geworden. Das ganze Volk jubelt, freut und feiert! Ein wichtiger Schritt ist getan und weitere werden, müssen folgen. Die Euphorie wird dem Land grosse Energie verleihen. Auf einem TV-Sender hörte ich von Jungen, dass sie ihr Land innerhalb eines Jahrzehnts in ein Paradies verwandeln wollen. Ich wünsche es den Ägyptern, meiner Familie und Freunden! Sie haben es verdient in eine interessante Zukunft voller Perspektiven und tollen Entwicklungen zu schreiten und das Land nach ihren Wünschen und Vorstellungen zu gestalten. Ich bin stolz auf Ägypten und die Ägypter. Meine guten Wünsche und Gedanken aber auch mein Herz begleiten meine Familie, Lieben, Freunde und die Bevölkerung dieses wunderbaren Landes.

Ägypten fesselt wie ein Krimi und betört wie ein teures Parfum.

Omar Sharif (ägyptischer Schauspieler)

Kalenderspruch zum 29.09.2010

Mein Kommentar zur aktuellen Situation in Bundes Bern….

Interessante Listen über Schweizer Bundesratsmitglieder von 1848 – heute

Am Mittwoch 22. September wählt die Vereinigte Bundesversammlung (National-und Ständerat) zwei neue Bundesrät/innen in die Landesregierung.

Die Schweizerische Eidgenossenschaft und der neue Bundesstaat wurde am 16. November 1948 gegründet. Seit da gab es etliche Bundesräte. Interessant sind die Listen über die Mitglieder der Schweizerischen Exekutive,  welche auf der offiziellen Seite der Schweizerischen Bundesverwaltung aufgeschaltet sind. Beim Klick auf die Namen der Bundesratsmitglieder erfahren Sie nähere Details:

Verzeichnis der Mitglieder des Bundesrates seit 1848

Name
Geboren
Partei
Ador, Gustave 23.12.1845 LPS
Anderwert, Fridolin 19.09.1828 FDP
Aubert, Pierre 03.03.1927 SPS
Baumann, Johannes 27.11.1874 FDP
Bavier, Simeon 16.09.1825 FDP
Blocher, Christoph 11.10.1940 SVP
Bonvin, Roger 12.09.1907 CVP
Borel, Eugène 17.06.1835 FDP
Bourgknecht, Jean 16.09.1902 CVP
Brenner, Ernst 09.12.1856 FDP
Brugger, Ernst 10.03.1914 FDP
Burkhalter, Didier 17.04.1960 FDP
Calmy-Rey, Micheline 08.07.1945 SPS
Calonder, Felix-Louis 07.12.1863 FDP
Celio, Nello 12.02.1914 FDP
Celio, Enrico 19.06.1889 CVP
Ceresole, Paul 16.11.1832 FDP
Challet-Venel, Jean-Jacques 11.05.1811 FDP
Chaudet, Paul 17.11.1904 FDP
Chevallaz, Georges-André 07.02.1915 FDP
Chuard, Ernest 31.07.1857 FDP
Comtesse, Robert 14.08.1847 FDP
Cotti, Flavio 18.10.1939 CVP
Couchepin, Pascal 05.04.1942 FDP
Decoppet, Camille 04.06.1862 FDP
Deiss, Joseph 18.01.1946 CVP
Delamuraz, Jean-Pascal 01.04.1936 FDP
Deucher, Adolf 15.02.1831 FDP
Dreifuss, Ruth 09.01.1940 SPS
Droz, Numa 27.01.1844 FDP
Druey, Daniel-Henri 12.04.1799 FDP
Dubs, Jakob 26.07.1822 FDP
Egli, Alphons 08.10.1924 CVP
Escher, Josef 17.09.1885 CVP
Etter, Philipp 21.12.1891 CVP
Felber, René 14.03.1933 SPS
Feldmann, Markus 21.05.1897 SVP
Fornerod, Constant 30.05.1819 FDP
Forrer, Ludwig 09.02.1845 FDP
Franscini, Stefano 23.10.1796 FDP
Frey, Emil 24.10.1838 FDP
Frey-Herosé, Friedrich 12.10.1801 FDP
Friedrich, Rudolf 04.07.1923 FDP
Furgler, Kurt 24.06.1924 CVP
Furrer, Jonas 03.03.1805 FDP
Gnägi, Rudolf 03.08.1917 SVP
Graber, Pierre 06.12.1908 SPS
Haab, Robert 08.08.1865 FDP
Häberlin, Heinrich 06.09.1868 FDP
Hammer, Bernhard 03.03.1822 FDP
Hauser, Walter 01.05.1837 FDP
Heer, Joachim 25.09.1825 FDP
Hertenstein, Wilhelm 05.05.1825 FDP
Hoffmann, Arthur 18.06.1857 FDP
Holenstein, Thomas 07.02.1896 CVP
Honegger, Fritz 25.07.1917 FDP
Hürlimann, Hans 06.04.1918 CVP
Knüsel, Melchior Josef Martin 16.11.1813 FDP
Kobelt, Karl 01.08.1891 FDP
Koller, Arnold 29.08.1933 CVP
Kopp, Elisabeth 16.12.1936 FDP
Lachenal, Adrien 19.05.1849 FDP
Lepori, Giuseppe 02.06.1902 CVP
Leuenberger, Moritz 21.09.1946 SPS
Leuthard, Doris 10.04.1963 CVP
Maurer, Ueli 01.12.1950 SVP
Merz, Hans-Rudolf 10.11.1942 FDP
Metzler-Arnold, Ruth 23.05.1964 CVP
Meyer, Albert 13.03.1870 FDP
Minger, Rudolf 13.11.1881 SVP
Motta, Giuseppe 29.12.1871 CVP
Müller, Eduard 12.11.1848 FDP
Munzinger, Martin J. 11.11.1791 FDP
Musy, Jean-Marie 10.04.1876 CVP
Naeff, Wilhelm Matthias 19.02.1802 FDP
Nobs, Ernst 14.07.1886 SPS
Obrecht, Hermann 26.03.1882 FDP
Ochsenbein, Ulrich 24.11.1811 FDP
Ogi, Adolf 18.07.1942 SVP
Perrier, Louis 22.05.1849 FDP
Petitpierre, Max 26.02.1899 FDP
Pilet-Golaz, Marcel 31.12.1889 FDP
Pioda, Giovanni Battista 04.10.1808 FDP
Ritschard, Willi 28.09.1918 SPS
Rubattel, Rodolphe 04.09.1896 FDP
Ruchet, Marc-Emile 14.09.1853 FDP
Ruchonnet, Antoine Louis John 28.04.1834 FDP
Ruffy, Eugène 02.08.1854 FDP
Ruffy, Victor 18.01.1823 FDP
Schaffner, Hans 16.12.1908 FDP
Schenk, Karl 01.12.1823 FDP
Scherer, Johann Jakob 10.11.1825 FDP
Scheurer, Karl 27.09.1872 FDP
Schlumpf, Leon 03.02.1925 SVP
Schmid, Samuel 08.01.1947 BDP
Schobinger, Josef Anton 30.01.1849 CVP
Schulthess, Edmund 02.03.1868 FDP
Spühler, Willy 31.01.1902 SPS
Stämpfli, Jakob 23.02.1820 FDP
Stampfli, Walther 03.12.1884 FDP
Stich, Otto 10.01.1927 SPS
Streuli, Hans 13.07.1892 FDP
Tschudi, Hans-Peter 22.10.1913 SPS
Villiger, Kaspar 05.02.1941 FDP
von Moos, Ludwig 31.01.1910 CVP
von Steiger, Eduard 02.07.1881 SVP
Wahlen, Friedrich Traugott 10.04.1899 SVP
Weber, Max 02.08.1897 SPS
Welti, Emil 23.04.1825 FDP
Wetter, Ernst 27.08.1877 FDP
Widmer-Schlumpf, Eveline 16.03.1956 BDP
Zemp, Joseph 02.09.1834 CVP

Bundesräte, die die Wahl ausschlugen

Name
Geboren
Partei Kanton Heimatort
Gewählt
Zurückgetreten Gestorben
Estoppey, Charles 15.02.1820 FDP VD Trey 18.12.1875 30.08.1888
Hoffmann, Karl 02.02.1820 FDP SG St. Gallen 22.02.1881 26.07.1895
Matthey, Francis 17.07.1942 SPS NE Le Locle 03.03.1993
Ruchonnet, Antoine Louis John 28.04.1834 FDP VD St-Saphorin 10.12.1875 04.09.1893
Stehlin, Johann Jakob 20.01.1803 LPS BS Basel 11.07.1855 18.12.1879

Zu Francis Matthey ist zu sagen, dass er die Wahl auf der seiner Partei der SP nicht antreten durfte. Er wäre sonst aus der Partei ausgeschlossen worden. Die SP erzwang damit eine Frau – Ruth Dreyfuss – in den Bundesrat.


Bundespräsidentinnen und Bundespräsidenten, Vize-Präsidentinnen und -Präsidenten

Jahr BundespräsidentIn Vize-PräsidentIn
2010 Leuthard, Doris Leuenberger, Moritz
2009 Merz, Hans-Rudolf Leuthard, Doris
2008 Couchepin, Pascal Merz, Hans-Rudolf
2007 Calmy-Rey, Micheline Couchepin, Pascal
2006 Leuenberger, Moritz Calmy-Rey, Micheline
2005 Schmid, Samuel Leuenberger, Moritz
2004 Deiss, Joseph Schmid, Samuel
2003 Couchepin, Pascal Metzler-Arnold, Ruth
2002 Villiger, Kaspar Couchepin, Pascal
2001 Leuenberger, Moritz Villiger, Kaspar
2000 Ogi, Adolf Leuenberger, Moritz
1999 Dreifuss, Ruth Ogi, Adolf
1998 Cotti, Flavio Dreifuss, Ruth
1997 Koller, Arnold Cotti, Flavio
1996 Delamuraz, Jean-Pascal Koller, Arnold
1995 Villiger, Kaspar Delamuraz, Jean-Pascal
1994 Stich, Otto Villiger, Kaspar
1993 Ogi, Adolf Stich, Otto
1992 Felber, René Ogi, Adolf
1991 Cotti, Flavio Felber, René
1990 Koller, Arnold Cotti, Flavio
1989 Delamuraz, Jean-Pascal Kopp, Elisabeth
1989 Delamuraz, Jean-Pascal Koller, Arnold
1988 Stich, Otto Delamuraz, Jean-Pascal
1987 Aubert, Pierre Stich, Otto
1986 Egli, Alphons Aubert, Pierre
1985 Furgler, Kurt Egli, Alphons
1984 Schlumpf, Leon Furgler, Kurt
1983 Aubert, Pierre Ritschard, Willi
1982 Honegger, Fritz Aubert, Pierre
1981 Furgler, Kurt Honegger, Fritz
1980 Chevallaz, Georges-André Furgler, Kurt
1979 Hürlimann, Hans Chevallaz, Georges-André
1978 Ritschard, Willi Hürlimann, Hans
1977 Furgler, Kurt Ritschard, Willi
1976 Gnägi, Rudolf Furgler, Kurt
1975 Graber, Pierre Gnägi, Rudolf
1974 Brugger, Ernst Graber, Pierre
1973 Bonvin, Roger Brugger, Ernst
1972 Celio, Nello Bonvin, Roger
1971 Gnägi, Rudolf Celio, Nello
1970 Tschudi, Hans-Peter Gnägi, Rudolf
1969 von Moos, Ludwig Tschudi, Hans-Peter
1968 Spühler, Willy von Moos, Ludwig
1967 Bonvin, Roger Spühler, Willy
1966 Schaffner, Hans Bonvin, Roger
1965 Tschudi, Hans-Peter Schaffner, Hans
1964 von Moos, Ludwig Tschudi, Hans-Peter
1963 Spühler, Willy von Moos, Ludwig
1962 Chaudet, Paul Bourgknecht, Jean
1962 Chaudet, Paul Spühler, Willy
1961 Wahlen, Friedrich Traugott Chaudet, Paul
1960 Petitpierre, Max Wahlen, Friedrich Traugott
1959 Chaudet, Paul Lepori, Giuseppe
1958 Holenstein, Thomas Chaudet, Paul
1957 Streuli, Hans Holenstein, Thomas
1956 Feldmann, Markus Streuli, Hans
1955 Petitpierre, Max Feldmann, Markus
1954 Rubattel, Rodolphe Escher, Josef
1953 Etter, Philipp Rubattel, Rodolphe
1952 Kobelt, Karl Etter, Philipp
1951 von Steiger, Eduard Kobelt, Karl
1950 Petitpierre, Max von Steiger, Eduard
1949 Nobs, Ernst Petitpierre, Max
1948 Celio, Enrico Nobs, Ernst
1947 Etter, Philipp Celio, Enrico
1946 Kobelt, Karl Etter, Philipp
1945 von Steiger, Eduard Kobelt, Karl
1944 Stampfli, Walther Pilet-Golaz, Marcel
1943 Celio, Enrico Stampfli, Walther
1942 Etter, Philipp Celio, Enrico
1941 Wetter, Ernst Etter, Philipp
1940 Pilet-Golaz, Marcel Obrecht, Hermann
1940 Pilet-Golaz, Marcel Minger, Rudolf
1939 Etter, Philipp Pilet-Golaz, Marcel
1938 Baumann, Johannes Etter, Philipp
1937 Motta, Giuseppe Baumann, Johannes
1936 Meyer, Albert Motta, Giuseppe
1935 Minger, Rudolf Meyer, Albert
1934 Pilet-Golaz, Marcel Minger, Rudolf
1933 Schulthess, Edmund Pilet-Golaz, Marcel
1932 Motta, Giuseppe Schulthess, Edmund
1931 Häberlin, Heinrich Motta, Giuseppe
1930 Musy, Jean-Marie Häberlin, Heinrich
1929 Haab, Robert Scheurer, Karl
1928 Schulthess, Edmund Haab, Robert
1927 Motta, Giuseppe Schulthess, Edmund
1926 Häberlin, Heinrich Motta, Giuseppe
1925 Musy, Jean-Marie Häberlin, Heinrich
1924 Chuard, Ernest Musy, Jean-Marie
1923 Scheurer, Karl Chuard, Ernest
1922 Haab, Robert Scheurer, Karl
1921 Schulthess, Edmund Haab, Robert
1920 Motta, Giuseppe Schulthess, Edmund
1919 Ador, Gustave Motta, Giuseppe
1918 Calonder, Felix-Louis Müller, Eduard
1917 Schulthess, Edmund Calonder, Felix-Louis
1916 Decoppet, Camille Schulthess, Edmund
1915 Motta, Giuseppe Decoppet, Camille
1914 Hoffmann, Arthur Motta, Giuseppe
1913 Müller, Eduard Hoffmann, Arthur
1912 Forrer, Ludwig Müller, Eduard
1911 Ruchet, Marc-Emile Forrer, Ludwig
1910 Comtesse, Robert Ruchet, Marc-Emile
1909 Deucher, Adolf Comtesse, Robert
1908 Brenner, Ernst Zemp, Joseph
1908 Brenner, Ernst Deucher, Adolf
1907 Müller, Eduard Brenner, Ernst
1906 Forrer, Ludwig Müller, Eduard
1905 Ruchet, Marc-Emile Forrer, Ludwig
1904 Comtesse, Robert Ruchet, Marc-Emile
1903 Deucher, Adolf Comtesse, Robert
1902 Zemp, Joseph Deucher, Adolf
1901 Brenner, Ernst Zemp, Joseph
1900 Hauser, Walter Brenner, Ernst
1899 Müller, Eduard Hauser, Walter
1898 Ruffy, Eugène Müller, Eduard
1897 Deucher, Adolf Ruffy, Eugène
1896 Lachenal, Adrien Deucher, Adolf
1895 Zemp, Joseph Lachenal, Adrien
1894 Frey, Emil Zemp, Joseph
1893 Schenk, Karl Frey, Emil
1892 Hauser, Walter Schenk, Karl
1891 Welti, Emil Hauser, Walter
1890 Ruchonnet, Antoine Louis John Welti, Emil
1889 Hammer, Bernhard Ruchonnet, Antoine Louis John
1888 Hertenstein, Wilhelm Hammer, Bernhard
1887 Droz, Numa Hertenstein, Wilhelm
1886 Deucher, Adolf Droz, Numa
1885 Schenk, Karl Deucher, Adolf
1884 Welti, Emil Schenk, Karl
1883 Ruchonnet, Antoine Louis John Welti, Emil
1882 Bavier, Simeon Ruchonnet, Antoine Louis John
1881 Droz, Numa Bavier, Simeon
1880 Welti, Emil Anderwert, Fridolin
1879 Hammer, Bernhard Welti, Emil
1878 Schenk, Karl Hammer, Bernhard
1877 Heer, Joachim Schenk, Karl
1876 Welti, Emil Heer, Joachim
1875 Scherer, Johann Jakob Borel, Eugène
1874 Schenk, Karl Welti, Emil
1873 Ceresole, Paul Schenk, Karl
1872 Welti, Emil Ceresole, Paul
1871 Schenk, Karl Welti, Emil
1870 Dubs, Jakob Schenk, Karl
1869 Welti, Emil Ruffy, Victor
1868 Dubs, Jakob Welti, Emil
1867 Fornerod, Constant Dubs, Jakob
1866 Knüsel, Melchior Josef Martin Fornerod, Constant
1865 Schenk, Karl Knüsel, Melchior Josef Martin
1864 Dubs, Jakob Schenk, Karl
1863 Fornerod, Constant Dubs, Jakob
1862 Stämpfli, Jakob Fornerod, Constant
1861 Knüsel, Melchior Josef Martin Stämpfli, Jakob
1860 Frey-Herosé, Friedrich Knüsel, Melchior Josef Martin
1859 Stämpfli, Jakob Frey-Herosé, Friedrich
1858 Furrer, Jonas Stämpfli, Jakob
1857 Fornerod, Constant Furrer, Jonas
1856 Stämpfli, Jakob Fornerod, Constant
1855 Furrer, Jonas Stämpfli, Jakob
1854 Frey-Herosé, Friedrich Ochsenbein, Ulrich
1853 Naeff, Wilhelm Matthias Frey-Herosé, Friedrich
1852 Furrer, Jonas Naeff, Wilhelm Matthias
1851 Munzinger, Martin J. Furrer, Jonas
1850 Druey, Daniel-Henri Munzinger, Martin J.
1849 Furrer, Jonas Druey, Daniel-Henri
1848 Furrer, Jonas Druey, Daniel-Henri

Definition von „Gutmensch“

Der Gutmensch ist eine Person, die die eigene Moral als Zeichen der Überlegenheit über andere mit Selbstinszenierungsabsicht vor sich herträgt.

Roger Köppel, Chefredaktor und Verleger „Die Weltwoche“

Komme ich jetzt auch auf eine Deutsche Steuer CD? ;-)

Habe vergessen, diesen Schein beim deutschen Fiskus zu melden!!! Nun hoffe ich doch sehr, dass mich der ehemalige deutsche Finanzminister Eichel, die  deutsche Bundeskanzerlin Merkel und der gegenwärtige deutsche Finanzminister Schäuble nicht auf eine CD beamen 😉

Bemerkung:

Der Schein ist echt und stammt aus den 20iger Jahren. Mein Grossonkel war damals Schweizer Gesandte in Deuschland und sammelte einige dieser historischen Noten. Mittlerweile ist er und mein Grossvater verstorben und ich darf mich mittlerweile im Besitze solcher Scheine als glückliche „Millionärin“ fühlen.

Zum Abschluss wünsche ich meinen Deutschen Freunden kein solches wirtschaftliches Desaster mehr, wie es während den ersten 45  Jahren des letzten Jahrhunderts der Fall war. Wir wissen, was Schlimmes daraus entstanden ist….

Barack Obama ist Friedensnobelpreisträger 2009

Der Friedensnobelpreis gilt als die bedeutendste internationale Auszeichnung im Bemühen um eine friedlichere Welt. Gründer des Preises ist der schwedische Erfinder des Dynamits, Alfred Nobel (1833-1896).

In seinem Testament beauftragte er das Storting, das norwegische Parlament, jährlich bis zu drei Menschen oder Organisationen für ihre Verdienste um die Menschheit auszuzeichnen.

Die Preisträger werden jeweils im Oktober bekanntgegeben. Bei der feierlichen Verleihung am Todestag Nobels am 10. Dezember erhalten sie in Oslo eine Medaille, eine Urkunde und ein Preisgeld – in diesem Jahr zehn Millionen Schwedische Kronen (1,48 Millionen Franken).

Der diesjährige Friedensnobelpreis geht an den amerikanischen Präsidenten Barack Obama. Er wurde für eine Absichtserklärung (Atomwaffen freie Welt) ausgezeichnet und dass er ein Hoffnungstäger für die Welt sei.

Meiner Meinung nach kommt diese Auszeichnung für Obama zu früh! Er hat noch nichts geleistet, dass diesem Preis und dieser Auszeichnung würdig wäre. Kann er auch nicht! Er ist noch kein Jahr im Amt. Nur mit guter Rethorik und schöngeredeten Absichten ist noch keine grosse Leistung erbracht. „Yes we can“ ist das Eine. „Just do it“ das Andere. Das zweite ist innert neueinhalb Monaten schlichtweg nicht möglich!

Ein Lehrer hat in mein Poesiealbum folgenden Spruch geschrieben:

„Worte sind bloss Blätter – Taten sind Früchte“

Blätter sind viele gefallen. Die Früchte Obamas lassen noch auf sich warten. Die Welt konnte sich daran noch nicht laben.

Schade für diese Nobelpreis Stiftung, welche mit dieser Wahl an Glaubwürdigkeit verliert und das Ganze als schlechten Witz aussehen lässt.