Zur Erinnerung an Reto Schlumpf *25.10.1960 †23.01.2009

Lieber Reto

Am letzten Freitag hast du diese Welt und uns verlassen. Eine höhere Macht, unser Gott und himmlischer Vater, wollte es so. Die Gründe kennt Gott alleine und sie mögen aus seiner Sicht die Richtigen sein. Wir sind jetzt noch nicht in der Lage dies zu fassen oder zu glauben. Du hinterlässt nicht nur in deiner Familie eine grosse und schmerzliche Lücke. Auch wir, die dich gekannt haben, vermissen dich aufs schmerzlichste.

Du warst in unserer Kirche, der neuapostolischen Gemeinde in Uster ein lieber Glaubensbruder und hast auch das Amt als Priester mit viel Liebe und Engagement getragen. Du warst auch für unseren Chor verantwortlich. Du hast jeweils im Bass in der gleichen Bankreihe – wie ich – mit mir im Gottesdienst Lieder für die Gemeinde vorgetragen. Wenn du vorbereitend vor dem Gottesdienst das Chorliederbuch aufgeschlagen hast, hast du immer allen rundherum mit einem warmen Lächeln die Hand zum Gruss gereicht und einen schönen Gottesdienst gewünscht.

Du warst nicht nur dem Namen nach Chorpriester. Du warst unser Chorpriester. Wenn wir jeweils zu den Proben gegangen sind, hast du draussen im Foyer zusammen mit unserer Dirigentin gestanden und uns alle ausnahmslos freundlich und lächelnd begrüsst. Auch nach der Probe hast du jeden einzelnen verabschiedet. Unsere Geburtstage hast du nie vergessen. Als ein Mitsänger schwer am Herz erkrankt war und lange im Spital bleiben musste, bist du ihm und seiner Gattin zur Seite gestanden und hast den lieben Kranken immer besucht. Zusammen haben wir intensiv für diesen Mitsänger und Glaubensbruder gebet. Er durfte wieder gesund werden und bald wieder mit uns im Chor – im damals schwach besetzten Tenor mitwirken.

Vor kurzem sah ich dich im Auto vom Spital herkommend. Du hast in Begleitung deiner Gattin Jeannine einen Krankenbesuch gemacht und dadurch jemandem dem es nicht gut ging, Freude bereitet. Auch deine Gottesdienste waren immer etwas Besonderes. Sie waren fundiert und man spürte deinen Glauben und deine Liebe zu unserem Herrn Jesus und unserem lieben, himmlischen Vater. Einige Gottesdienste werden für mich unvergessen sein. Einer handelte von Perlen. Und wenn ich so darüber nachdenke, bist du uns auch eine sehr kostbare Perle. Eine Perle die in unseren allen Herzen verankert ist wie in der Muschel. Sie wird durch deinen Wegzug in die Ewigkeit in uns bleiben.

Wir sind sicher, dass es dir gut geht, in der anderen Welt, in die auch wir einmal einziehen werden. Und wir freuen uns auf ein Wiedersehen.

Vielen lieben Dank, für all das Liebe, dass du an uns getan hast. Es waren die viele Kleinigkeiten, die dich und dein Wesen ausmachten und die wir nicht vergessen werden.

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Wenn Liebe eine Leiter wäre,
und Erinnerungen die Stufen,
würden wir hinaufsteigen
umd Dich zu uns zurück zu holen.

Aus unserem Leben bist du gegangen,
in unserem Herzen bleibst du.

Das einzig Wichtige im Leben
sind die Spuren von Liebe,
die wir hinterlassen, wenn wir weggehen.

Verfasser unbekannt

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In Memoriam Roger Platten *27.03.1988 – † 08.01.2008

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So fern und doch ganz nah

Sind die Menschen,
um die wir weinen.

Sie sind fern aller Trauer,
fern aller Dunkelheit,
fern allem Leid
und so fern unserer Welt.

Sie sind ganz in der Freude,
ganz im Licht,
ganz in der Liebe
und ganz nah unserem Herzen.

(Aus dem Poesieband „Liebe ist stärker als der Tod“)

Eid Al-Fitr Mubarak

Gestern Abend hat der diesjährige Fastenmonat Ramadan sein Ende gefunden. Seit heute Nacht grüsst die Mondsichel des zunehmenden Mondes die Erdenbürger und leitet für die islamische Welt das dreitägige Fest EId al Fitr – das Zuckerfest – ein.

Meine Patenkinder  – sie sind Moslems – haben für dieses Fest von der Schule, welche sich in Zürich im Kreis 4 befindet,  heute für dieses Fest frei bekommen. Mich freut diese gelebte und vorbildliche Toleranz gegenüber andersgläubigen Menschen hier in der Schweiz sehr. Es zeigt, dass die Religionsfreiheit respektiert wird und die Ausübung in unserem Land der Schweiz sehr gut funktioniert.

Eid al Fitr ist auch immer Zeit der Geschenke. So haben meine vier Patenkinder von mir einen PC  und einen Flachbildschirm erhalten. Sie benötigen ihn eigentlich für die Schule, doch es sind auch schon viele Computerspiele vorhanden, die nun endlich zur Anwendung gelangen können. Schulfrei haben sie ja heute und sind somit den ganzen Tag beschäftigt. So kann ihre Mutter das Festmahl für heute Abend ungestört und in Ruhe vorbereiten 😉 Es ist so etwas wie islamische Weihnacht….

Allen Besuchern meines Blog islamischen Glaubens wünsche ich

Eid Mubark wa kull sana taibin! Ein gesegnetes und friedliches Fest!

Wenn Frieden und Freude sich begegnen

Gestern kamen 5 Besucher mit den Worten „Wenn Frieden und Freude sich begegnen“ auf mein Blog. Diese Suchworte haben mir gefallen.

Wenn sich Frieden und Freude begegnen, gesellt sich das Glück dazu. Denn das Glück ist die Folge einer Begegnung des Friedens und der Freude.

Friede, Freude und Glück, sind die schönen und entspannenden Momente im Leben eines Menschen und ein kostbares Geschenk. Friede, Freude und Glück kommen gerne zu Menschen, die sich verstehen und einander mögen. Die sich gegenseitig unterstützen.

Persönlich denke ich da an meine Nachbarn. Wir sind ein kleines Wohnhaus mit sieben Wohnpartien. Wir haben das Glück, uns alle zu kennen. Wir haben den Frieden zusammen und dieser zeigt sich, indem wir einander helfen und für einander da sind. In den bald zwölf Jahren, in welchen ich in diesem Haus lebe, haben wir unzählig schöne Stunden der Freude und des Glücks verbracht. So gilt in unserem Haus das Motto „Es wird alles gefeiert“. In den vielen Festen, die wir zusammen gestalteten war stets der Friede und die Freude unser Gast. Wir lachten viel, diskutieren, suchten Lösungen für Probleme oder planten gemeinsame Reisen wie zweimal nach New York einmal nach Rom oder zu „Metzgeten“ ins Brunnital in Unterschächen. Das macht uns zu einem glücklichen Haus. Wir können sagen, dass wir mehr als Nachbarn sind. Wir sind Freunde und Vertraute. Wir wissen dies alle sehr zu schätzen, denn wir wissen es ist keine Selbstverständlichkeit und ein kostbares Gut. Darüber sind wir ebenfalls alle sehr dankbar. 

Ein lieber Nachbar – ein erimitierter Professor für nordische Sprache – ist nun letzte Woche in eine Altersresidenz gezogen. Er war ein schöner glücklicher und freudiger Teil unseres Hauses und wir denken gerne an die schönen Terrassenfeste, die wir bei ihm friedlich, glücklich und mit viel Freude feiern durften zurück und sind ihm sehr dankbar für diese Zeit, die er mit seiner Anwesenheit in unserem Kreis der Nachbarschaft bereicherte und wünschen ihm, dass ihm an seinem neuen Ort genauso Frieden, Freude und Glück begegnen wie in unserem Haus. Selbstverständlich haben wir auch ein Abschiedsfest für ihn gegeben, wo wir auch viel Freude uns Spass erleben durften. Ganz nach unserem Motto „Es wird alles gefeiert“. Selbstverständlich begegneten sich auch da der Frieden und die Freude. Die glücklichen Gesichter auf den Fotos sprechen ihre Sprache…

  

Pfeifen über die sich auch Nichtraucher freuen können

Seit einigen Jahren ranken sich auf meinem Balkon Pfeifenwinden, welche mit ihren schönen, grossen Blättern eine schöne Ambiente und angenehme Kühle an einem heissen Tag verleihen. Die Blüten dieser Winde geben ihr den Namen. Dieses Jahr hat sie nicht nur viele schöne, kräftige und grüne Blätter hervorgebracht sondern wieder einmal viele wunderschöne Pfeifchen.

Dieser Anblick ist ein ein Genuss, wo auch Nichtraucher ihre hellste Freude daran haben dürfen, zumal sie mit diesen Teilen nicht von beissendem Rauch geplagt und verstänkert werden und daher auch die Gesundheit geschützt bleibt. Heute hat sich eine der vielen Pfeifen in ihrer schönsten Pracht offenbart und möchte die Leserinnen und Leser meines Blogs daran teilhaben.

Erinnerung an Dandy

Heute feiern wir Ostern. Wie schon in einem früheren Beitrag erwähnt, gibt es bei uns an Ostern traditionell ein Osterlamm. 

Dieses Fest genossen hat jeweils auch unser Chihuahua Dandy. Er freute sich immer sehr auf den Knochen des Osterlammes, welcher ihm zufiel. Letzte Ostern durfte er sich zum letzten Mal einen gönnen und es schmeckte ihm vorzüglich, wie man auf dem Bild ganz deutlich erkennen kann.

Er wurde 15 Jahre alt als er im Sommer vergangenen Jahres an Nierenversagen und Altersschwäche eingeschläfert werden musste. Wir vermissen unseren zwar klein an Körpergrösse, jedoch grosse Persönlichkeit Dandy sehr. Und gerade an Ostern denken wir ganz besonders an ihn und freuen uns, dass er so lange bei uns bleiben durfte.

Glück ist….

Am 9. Februar 1999 machte ich mir mal ein paar Gedanken über Glück und schrieb sie nieder und etwas aktualisiert stelle ich meine damalingen Gedanken hier ein.

 Glück für mich ist:

sich einem Menschen anzuvertrauen

wenn das Gegenüber mir zuhört

ein positives Gespräch zu führen

wenn jemand mich begleitet

verstanden zu werden

ernst genommen zu werden

ein Kompliment zu geben

ein Lob zu empfangen

sich geborgen zu fühlen

sich spontan zu umarmen

zufrieden mit dem Leben zu sein

jemandem zu helfen

mitfühlend zu sein

sehen zu können

in Frieden leben zu können

in einem schönen Land zu leben 

 Arbeit zu haben

Gesund zu sein

liebe Menschen um mich zu haben

eine Familie zu haben

in die strahlenden Augen meiner Patenkinder zu sehen

die Liebe meiner Patenkinder zu verspühren

mich mit interessanten Menschen auszutauschen

mich an kleinen Dingen zu erfreuen

das Leben zu geniessen

ist ein Gutes Gefühl