Wetterprgonosen der Moatathaler Wetterfrösche für Sommer/Herbst 2013

Die Moatathaler Wettfröschen haben wieder getagt. Die Prognosnen lassen einen nassen durchzogenen Sommer und einen schönen Herbst erwarlten.

Mitteilungen der Innerschwyzer Meteorologen No. 60 – Ein heisser Sommer wartet 2012 auf uns

−−Am letzten Freitagabend tagten die berühmten Innerschwyer Meteorologen aus dem Moatathatal.

Den Wanderpokal durfte Wettermissionar Martin Horat, welcher in den vergangenen Monaten wegen seiner Teffsichericheit in Bezug auf Schnee beinahne weltberühmtheit und seinem Videospot erlangt hat, entgegen nehmen.

Der Sommer wird laut den Prognosen der Wetterschmöcker eher heiss ausfallen. Allerdings müssen wir uns noch etwas damit gedulden. Der Mai und Juni wird eher nass und kühler ausfallen, wie wir es gewohnt sind.

Freuen wir uns bereits auf die nächste Hauptversammlung der Innerschwyzer Meteorologen. Sie findet am

Freitag, 26. Oktober 2012, 20.00 Uhr

in der Mehrzweckhalle Illge in Illgau statt.

Tod eines Aprikosenbaums

Jeden Morgen bewunderte ich die Pracht dieses Aprikosenbaums und seiner Früchte. Am letzten Freitag, 15. Juli 2011, war er geschändet.


Jemand hat den Baum nicht gefällt, jedoch einfach abgesägt. Nun befindet sich dort nur noch einen Baumstumpf…. 

Wer macht den sowas???

Monatskalender 2011 – Juli

Erich Kästner

Der Juli

Still ruht die Stadt. Es wogt die Flur.
Die Menschheit geht auf Reisen
oder wandert sehr oder wandelt nur.
Und die Bauern vermieten die Natur
zu sehenswerten Preisen.

Sie vermieten den Himmel, den Sand am Meer,
die Platzmusik der Ortsfeuerwehr
und den Blick auf die Kuh auf der Wiese.
Limousinen rasen hin und her
und finden und finden den Weg nicht mehr
zum Verlorenen Paradiese.

Im Feld wächst Brot. Und es wachsen dort
auch die zukünftigen Brötchen und Brezeln.
Eidechsen zucken von Ort zu Ort.
Und die Wolken führen regen an Bord
und den spitzen Blitz und das Donnerwort.
Der Mensch treibt Berg- und Wassersport
und hält nicht viel von Rätseln.

Er hält die Welt für ein Bilderbuch
mit Ansichtskartenserien.
Die Landschaft belächelt den lauten Besuch.
Sie weiß Bescheid.
Sie weiß, die Zeit
überdauert sogar die Ferien.

Sie weiß auch: Einen Steinwurf schon
von hier beginnt das Märchen.
Verborgen im Korn, auf zerdrücktem Mohn,
ruht ein zerzaustes Pärchen.
Hier steigt kein Preis, hier sinkt kein Lohn.
Hier steigen und sinken die Lerchen.

Das Mädchen schläft entzückten Gesichts.
Die Bienen summen zufrieden.
Der Jüngling heißt, immer noch, Taugenichts.
Er tritt durch das Gitter des Schattens und Lichts
in den Wald und zieht, durch den Schluß
des Gedichts,
wie in alten Zeiten gen Süden.

Königin der Nacht

Königin der Nacht

Entfalte des Kelches Pracht,
Hörst du die wiegenden Töne?
Leuchte in weißer Schöne,

Königin duder Nacht!

Mondlicht zittert im Thal,
Wandelt durch ewige Räume,
Blaß über Blüten und Träume
Huscht ein verschwiegener Strahl.

Ach und die Sehnsucht erwacht ..,
Hörst du das Rauschen im Grunde?
Träume an meinem Munde,
Königin du der Nacht

  Carl Busse. 1872 – 1918

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Die auf den Bildern  abgebildete „Königin der Nacht“ blühte in der Nacht vom 13. auf dem 14. Juni 2011 in einem Schweizer Privathaushalt. Weiter Bilder können auf meinem  Flickr-Album  angesehen werden.

Bilder ©by Swissposiea

Monatskalender 2011 – Juni

Erich Kästner

Der Juni

Die Zeit geht mit der Zeit: Sie fliegt.
Kaum schrieb man sechs Gedichte,
ist schon ein halbes Jahr herum
und fühlt sich als Geschichte.

Die Kirschen werden reif und rot,
die süßen wie die sauern.
Auf zartes Laub fällt Staub, fällt Staub,
so sehr wir es bedauern.

Aus Gras wird Heu. Aus Obst Kompott.
Aus Herrlichkeit wird Nahrung.
Aus manchem, was das Herz erfuhr,
wird, bestenfalls, Erfahrung.

Es wird und war. Es war und wird.
Aus Kälbern werden Rinder
Und weil’s zur Jahreszeit gehört,
aus Küssen kleine Kinder.

Die Vögel füttern ihre Brut
und singen nur noch selten.
So ist’s bestellt in unsrer Welt,
der besten aller Welten.

Spät tritt der Abend in den Park,
mit Sternen auf der Weste.
Glühwürmchen ziehn mit Lampions
zu einem Gartenfeste.

Dort wird getrunken und gelacht.
In vorgerückter Stunde
tanzt dann der Abend mit der Nacht
die kurze Ehrenrunde.

Am letzten Tische streiten sich
ein Heide und ein Frommer,
ob’s Wunder oder keine gibt.
Und nächstens wird es Sommer.

Mitteilungen der Innerschwyzer Meteorologen No. 58 Prognosen für Sommer/Herbst 2011

Am letzten Freitag, den 29. April 2011, tagten die Innerschwyzer Meteorologen besser bekannt als Muotathaler Wetterfrösche in Illgau.

Wie schon erwähnt durfte das Wetterschmöcker Urgestein Peter Suter, Sandstrahler aus Ried-Muotathal den Wanderpokal für seine besten Einschätzungen und Prognosen des vergangenen Winter/Frühling 2010/11 entgegennehmen. Am gleichen Abend wurde auch das langjährige Mitglied Benny Wagner, alias Geissdaddy verabschiedet. Sein Nachfolger ist Kari Hediger, alias Naturmensch aus Sattel. In den aktuellen Mitteilungen finden sich seine ersten Prognosen für kommenden Sommer und Herbst 2011. Die näheren und genaueren Details sind in den 58 Mitteilungen der Innerschwyzer Meteorologen nachzulesen. Diese sind auf der Website des Gasthaus Kreuz, Sewen/SZ unter der Rubrik Wetterschmöcker zu finden.

Das Gasthaus Kreuz – auch ‚Hühnerhaus‘ genannt – ist tagtäglich geöffnet. Nebst der heimeligen Wirtsstube und dem schönen Sääli laden auch die vielen Themen-Stubli (‚Wetterschmöcker-Zimmer‘, ‚Seebner-Stubli‘, ‚Hühner-Museum‘ usw.) zu einem Aufenthalt im Kreuz ein…

Bei einem Telefongespräch erklärte mir Gastgeber Herr Peter Rickenbacher dass alle Fans der Moatathaler Wetterschmöcker in seinem Gasthaus sehr herzlich willkommen seien. Man darf sich über einen feinen kulinarischen Genuss und die schöne Gastfreundschaft in seinem Hause freuen.