Anleitung zu einem guten Liebesbrief

Um einen guten Liebesbrief zu schreiben,

musst du anfangen ohne zu wissen,

was du sagen willst, und endigen ohne zu wissen,

was du gesagt hast.

Rousseau

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Stille Liebe

Stille Liebe

Es gibt auch eine stille Liebe,
die leis und langsam Wurzel schlägt,
und, ob auch ohne üpp’ge Triebe,
sich warm und fest ums Herze legt.

Sie gleichet treuen Efeuranken,
so schmucklos und so immergrün,
dem Tannenbaum, der ohne Wanken,
ob Lenz und Lust vorüberfliehn.

Und solche Lieb‘ hab ich erfahren,
und dafür dank ich dir, mein Gott!
Sie soll mir lebenslang bewahren
das Herz vor allem Groll und Spott.


Clothilde v. Schwartzkoppen

Liebe zum Nachdenken

Vielleicht liebst du die Reichen, dann liebe nicht mich, es gibt welche, die sind viel reicher als ich.

Vielleicht liebst du die Guten, dann liebe nicht mich, es gibt welche, die sind viel besser als ich.

Vielleicht liebst du die Schönen, dann liebe nicht mich, es gibt welche, die sind viel schöner als ich.

Bestimmt liebst du die Liebe, dann liebe nur mich, denn ich glaube, es gibt keinen anderen, der dich so liebt wie ich.

Quelle: Herzenssache.de

Happy Valentine

ein-herz-voller-liebe

Lass in die Tiefen der

Sinnlichkeit

uns glühende Leidenschaft stillen!
In undurchdrungenen Zauberhüllen
sei jedes Wunder gleich bereit!

Johann Wolfgang von Goethe

Der Valentinstag ist keine Erfindung der Blumenhändler

 valentinsherzAm kommenden Samstag, 14. Februar 2009

ist es wieder soweit. Wir begehen den Valentinstag. Der Tag der Verliebten und diejenigen, die von Amors Pfeil getroffen, eine günstige Gelegenheit wahrnehmen ihre Liebe zu gestehen. Ein schöner sinniger Tag auch einen Heiratsantrag zu machen und ihn unter Tränen der Rührung anzunehmen. Es ist der Tag der Romantik, indem man sich gegenseitig mit Blumen und Geschenken oder einem Candlelight Dinner Freude bereitet. 

Der Kommerz macht mit und die Blumen- und Detailhändler wittern ein gutes Geschäft.

Wer  jedoch denkt, dieser Tag sei eine aus Amerika kommende, kommerzielle Erfindung, täuscht sich. Der Ursprung liegt in Bella Italia und stammt aus dem 3. Jahrhundert nach Christus.

 

Folgende Legende umschreibt, wie es zu diesem Brauch gekommen ist:

 

 

Die Legende des Valentinstags

 

Der 14. Februar gilt in einigen Ländern als Tag der Verliebten. Der Name des Tages basiert auf der Sage des Bischofs Valentin von Terni. Der religiöse, in der kirchlichen (katholischen) Liturgie wurzelnde Ursprung des Feiertages besteht darin, dass am 14. Februar in manchen Kirchen „die Ankunft Jesu als himmlischer Bräutigam zur Himmlischen Hochzeit“ gefeiert wurde.

 

Die Tradition des Valentinstags wird heute zumeist auf die Legende von Bischof Valentin zu Terni zurückgeführt, der als christlicher Märtyrer starb.

 

Valentin war im dritten Jahrhundert nach Christus Bischof der italienischen Stadt Terni (damals Interamna). Laut der Sage hatte er einige Verliebte christlich getraut, darunter Soldaten, die nach damaligen kaiserlichen Befehl unverheiratet bleiben mussten. Zudem hat er der Sage nach den frisch verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten geschenkt. Die Ehen, die von ihm geschlossen wurden, haben der Überlieferung nach unter einem guten Stern gestanden. Wegen seines christlichen Glaubens wurde Valentin von Terni am 15. Februar 269 auf Befehl des Kaisers Claudius II. enthauptet.

 

Eine Legende bezieht sich auf den Todestag Valentins auf das römische Fest Lupercalia, das auf den 15. Februar fiel. Es war der Feiertag der römischen Göttin Juno (griechisch Hera), der Frau des Jupiter (griechisch Zeus) und Schutzpatronin der Ehe. An diesem hohen Feiertag gingen jeweils junge Mädchen in den Juno-Tempel, um sich ein Liebesorakel für die richtige Partnerwahl zu holen.

 

Aus dem einfachen Volk zogen an diesem Tag junge Männer Lose, auf denen die Namen der noch ledigen Frauen standen. Die ausgelosten Pärchen gingen miteinander aus und manche sollten sich sogar verliebt haben. In der damaligen Zeit galt dieser Volksbrauch in der römischen Aristokratie als unmoralisch. Ehemänner schenkten ihren Frauen an diesem Tag Blumen. So kam es, dass sich dieses ältere römische Brauchtum mit der Geschichte des christlichen Märtyrers mische und in die spätere Gesellschaft einsickerte.

 

Nicht zu verwechseln ist diese Sage des Bischof von Terni mit dem späteren Valentin von Räthien (Graubünden). Er brachte keine Verliebten zusammen. Er gilt als Schutzpatron gegen die „fallenden Krankheiten“ wie „Epilepsie“ und „Ohnmacht“.

Interessantes zum Valentinstag

Der Valentinstag am 14. Februar des Jahres) gilt in einigen Ländern als Tag der Liebenden Der religiöse, in der kirchlichen Liturgie wurzelnde aber dann wieder vergessene Ursprung des Feiertages besteht darin, dass am 14. Februar in den Kirchendie Ankunft Jesu als himmlischer Bräutigam zur Himmlischen Hochzeit gefeiert wurde und hat nichts mit der Sage um den als Märtyrer gestorbenen heiligen Valentin zu tun.

Bekannt geworden ist dieser Tag durch den Handel mit Blumen, besonders jedoch durch die umfangreiche Werbung der FloristenIn Kontinentaleuropa kann er als Globalisierungsphänomen betrachtet werden. Der Name des Tages wird heute zumeist auf die Sage des Bischofs Valentin von Terni zurückgeführt.

Seit dem 15. Jahrhundert werden in EnglandValentinspaare gebildet, die sich kleine Geschenke oder Gedichte schicken. Die Verbindung mit Blumengeschenken könnte auf die Gattin des Dichters Samuel Pepys zurückgehen, die 1667 mit einem Blumenstrauß auf Pepys‘ Liebesbrief reagierte. Von da an wurde die Verbindung von Brief und Blumen in der noblen britischen Gesellschaft nachgeahmt. Englische Auswanderer nahmen den Valentinsbrauch mit in die „Neue Welt“ – die USA – und so kam durch US-Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg dieser Brauch nach Deutschland; 1950 veranstaltete man in Nürnberg den ersten „Valentinsball“; der Valentinstag wurde offiziell eingeführt. Richtig bekannt wurde er durch die dann einsetzende starke Werbung der Floristen und Süßwarenindustrie. Mittlerweile erfreut sich dieser Tag auch in der Volkrepublik China bei jungen, am westlichen Lebensstil ausgerichteten Chinesen zunehmender Beliebtheit.

Sicher ist aber, dass die ungeheure Popularität des Datums im angelsächsischen Bereich auf ein Gedicht von Geoffrey Chaucer, „Parlament der Vögel“ (Parlement of Foul(e/y)s) zurückzuführen ist, das vermutlich aus Anlass einer Valentinsfeier am Hof Königs Richard II. 1383 fertig gestellt und erstmals öffentlich vorgetragen wurde. In diesem Gedicht wird dargestellt, wie sich die Vögel zu eben diesem Feiertag um die Göttin Natur versammeln, damit ein jedes einen Partner finde. In westslawischen und ostdeutschen Gebieten fällt in die Zeit um den Valentinstag das Fest der so genannten Vogelhochzeit. Dazu gehört das Vogelhochzeit „Die Vogelhochzeit“ („Ein Vogel wollte Hochzeit halten …“).

Es gibt inzwischen unter anderem Valentinskonfekt, Valentinskarten, ein Parfum namens St. Valentin, doch die wichtigsten Geschenkartikel am Valentinstag sind nach wie vor Blumen. Während das Jahr über hauptsächlich Frauen Blumen kaufen, sind es am Valentinstag überwiegend Männer. Die Preise vor allem für rote Rosen steigen zu diesem Anlass stark an.

In Japan beschenken am 14. Februar Frauen ihre Ehemänner, männliche Kollegen und Chefs mit Schokolade. Dafür dürfen sie dann einen Monat später weiße Schokolade als Gegengeschenk erwarten. (Der 14. März heißt in Japan White Day, auch St. White’s Day, und daher die weiße Schokolade.) Aber auch in Europa haben sich eigene Traditionen herausgebildet. In Finnland etwa wird der Valentinstag als „Freundschaftstag“ gefeiert, an dem man – meist anonym – denen, die man sympathisch findet, Karten schickt oder kleine Geschenke übermittelt. Dieser „Freundschaftstag“ ist gegenüber dem angelsächsischen oder kontinentaleuropäischen „Valentinstag“ deutlich enterotisiert.

Die Tradition des Valentinstags wird heute zumeist auf die Sage des Bischofs Valentin von Terni zurückgeführt, der als christlicher Märyrer starb. Mehrere Orte in Deutschland behaupten die Gebeine als Reliquien zu verwahren, wie zum Beispiel die bayrische Stadt Krumbach, Landkreis Günzburg . Auch in der Kirche Santa Maria in Cosmedin in Rom werden die angeblichen Reliquien ausgestellt.

Valentin war im dritten Jahrhundert nach Christus der Bischof der italienischen Stadt Terni (damals Interamna). Er hatte laut dieser Sage einige Verliebte christlich getraut, darunter Soldaten, die nach damaligem kaiserlichen Befehl unverheiratet bleiben mussten. Zudem hat er der Sage nach den frisch verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten geschenkt. Die Ehen, die von ihm geschlossen wurden, haben der Überlieferung nach unter einem guten Stern gestanden. Auf Befehl des Kaisers Claudius II. wurde er am 15. Februar 269 wegen seines christlichen Glaubens enthauptet.

Eine Erweiterung der Sage bringt den Todestag Valentins mit dem römischen Fest Lupercalia zusammen, das auf den 15. Februar fiel. Es war der Feiertag der röm. Göttin Juno (gr.: Hera), der Frau des Jupiter (gr.: Zeus) und Schutzpatronin der Ehe. Junge Mädchen gingen an diesem hohen Festtag in den Juno-Tempel, um sich ein Liebesorakel für die richtige Partnerwahl zu holen.

Junge Männer aus dem einfachen Volk zogen an diesem Tag Lose, auf denen die Namen der noch ledigen Frauen standen. Die so gelosten Pärchen gingen miteinander aus und manche sollen sich so ineinander verliebt haben. Dieser Volksbrauch galt vielen römischen Aristokraten als unmoralisch. Ehemänner schenkten ihren Frauen an diesem Tag Blumen. So kam es, dass sich dieses ältere römische Brauchtum mit der Geschichte des christlichen Märtyrers mischte und in die spätere Gesellschaft einsickerte.

Die Sage zum Bischof von Terni unterscheidet sich vom späteren Valentin von RätienGraubünden). Dieser hat keine Liebenden zusammengebracht, sondern er gilt als Schutzpatron gegen die „fallenden Krankheiten“ wie Epilepsie und Ohnmacht.

 

 

 

Nach diesen Erläuterungen wünsche ich allen meinen Besuchern dieses Blogs einen schönen Valentinstag.