Zwei interessante Weisheiten meiner Schwester

„Wer einem Mann glaubt,

der ist verstaubt“

(1984)


„Wer die Falte nicht ehrt,

ist das Alter nicht Wert“


(2009)

Ein Kalenderspruch zum Sonntag 8. November 2009

Eines der traurigsten Dinge im Leben ist, daß ein Mensch viele gute Taten tun muß, um zu beweisen, daß er tüchtig ist, aber nur einen Fehler zu begehen braucht, um zu beweisen, daß er nichts taugt.
(George Bernard Shaw 1856-1950)

Der Weihnachtsaufzug

Robert Reinick (1805-1852)

Der WeihnachtsaufzugAuch Liebe ist dabei

Bald kommt die liebe Weihnachtszeit,
worauf die ganze Welt sich freut;
das Land, so weit man sehen kann,
sein Winterkleid hat angetan.
Schlaf überall; es hat die Nacht
die laute Welt zur Ruh gebracht -
kein Sternenlicht, kein grünes Reis,
der Himmel schwarz, die Erde weiß.

Da blinkt von fern ein heller Schein -
was mag das für ein Schimmer sein?
Weit übers Feld zieht es daher,
als ob’s ein Kranz von Lichtern wär’,
und näher rückt es hin zur Stadt,Blüten eines Weihnachtssterns
obgleich verschneit ist jeder Pfad.

Ei seht, ei seht! Es kommt heran!
Oh, schauet doch den Aufzug an!
Zu Ross ein wunderlicher Mann
mit langem Bart und spitzem Hute,
in seinen Händen Sack und Rute.
Sein Gaul hat gar ein bunt Geschirr,
von Schellen dran ein blank Gewirr;
am Kopf des Gauls, statt Federzier,
ein Tannenbaum voll Lichter hier;
der Schnee erglänzt in ihrem Schein,
als wär’s ein Meer von Edelstein. -

Wer aber hält den Tannenzweig?
Ein Knabe, schön und wonnereich;
’s ist nicht ein Kind von unsrer Art,
hat Flügel an dem Rücken zart. -
Das kann fürwahr nichts andres sein,
Weihnachtssterne grüssen bereits in voller Prachtals wie vom Himmel ein Engelein!
Nun sagt mir, Kinder, was bedeut’t
ein solcher Zug in solcher Zeit? -

Was das bedeut’t? Ei, seht doch an,
da frag ich grad beim Rechten an!
Ihr schelmischen Gesichterchen,
ich merk’s ihr kennt die Lichterchen,
kennt schon den Mann mit spitzem Hute,
kennt auch den Baum, den Sack, die Rute.

Der alte bärt’ge Ruprecht hier,
er pocht’ schon oft an eure Tür;
droht’ mit der Rute bösen Buben;
warf Nüss’ und Äpfel in die Stuben
für Kinder, die da gut gesinnt. -
Doch kennt ihr auch das Himmelskind?Engeli
Oft bracht’ es ohne euer Wissen,
wenn ihr noch schlieft in weichen Kissen,
den Weihnachtsbaum zu euch ins Haus,
putzt’ wunderherrlich ihn heraus;
Geschenke hing es bunt daran
und steckt’ die vielen Lichter an;
flog himmelwärts und schaute wieder
von dort auf euren Jubel nieder.

O Weihnachtszeit, du schöne Zeit,
so überreich an Lust und Freud’!
Hör doch der Kinder Wünsche an
und komme bald, recht bald Santa ist auch bald wieder Präsent,
und schick uns doch, wir bitten sehr,
mit vollem Sack den Ruprecht her.
Wir fürchten seine Rute nicht,
wir taten allzeit unsre Pflicht.
Drum schick uns auch den Engel gleich
mit seinem Baum, an Gaben reich.
O Weihnachtszeit, du schöne Zeit,
worauf die ganze Welt sich freut!

Kalenderspruch – Weisheit für Samstag 7. November 2009

Sympathie

Wenn Du andere respektierst,
so werden auch sie Dich respektieren;
und wenn Du Sympathie für andere aufbringst,
so werden auch sie Sympathie für Dich empfinden.

Konfuzius

Wetterprognosen für Winter 2009/2010 – Grüne Weihnachten

Die Innerschweizer Meteorologen sind sich alle grundsätzlich einig, auch dieses Jahr dürfen wir an Weihnachten nicht mit märchenhaften weissen Weihnachten rechnen. Allerdings werde der grosse Schnee nach Neujahr kommen.

Am 23. Oktober 2009 haben die berühmten Muotathaler Wetterfrösche in Rothenturm ihre Herbstversammlung durchgeführt und ihre Prognosen für den kommenden Winter/Frühling 2009/2010 abgegeben.

Wir dürfen auch dieses Mal wieder gespannt sein, ob die Wettervoraussgen der pfiffigen Wetterbeobachter und Hobbymeteorologen aus der Urschweiz auch wirklich eintreffen werden.

Keine weisse Weihnachten

Dieses Bild könnte erst nach Neujahr wieder an Aktualität gewinnen.

Bauernregeln für November

1. 11. Allerheiligen Reif macht die Weihnacht starr und steif.
Bringt Allerheiligen einen Winter, so bringt Martini einen Sommer.
Bringt Allerheiligen Sonnenschein, tritt ein schöner Nachsommer ein.
Wenn’s an Allerheiligen schneit, dann lege deinen Pelz bereit. Regnet’s aber an diesem Tag, viel Schnee im Winter kommen mag.
Allerheiligen klar und helle, sitzt der Winter auf der Schwelle.

2. Allerseelen kalt und klar, macht auf Weihnachten alles starr

3. 11. Bringt der Hubertus Schnee und Eis, bleibt’s den ganzen November weiß.

6. 11. Wenn auf Leonhardi Regen fällt, ist’s mit dem Weizen schlecht bestellt.
Wie’s Wetter an Lenardi ist, / bleibt’s bis Weihnachten gewiss.
Nach der vielen Arbeit Schwere, an Leonhardi die Rösser ehre.

11.11. Martinstag Wolken am Martinitag, der Winter stürmisch werden mag.

Wenn um Martini viel Nebel sind, so wird der Winter meist gelind.

Ist um Martini der Baum schon kahl, macht der Winter keine Qual.

Wenn` s Laub nicht vor Martini fällt, kommt eine große Winterkält.

Ist die Martinsgans am Brustbein braun, wird man mehr Schnee als Kälte schaun. Ist sie aber weiß, kommt weniger Schnee und Eis.

St. Martin trüb, macht den Winter lieb, ist er aber hell, macht er Eis gar schnell.

17. St. Elisabeth sagt es an, was der Winter für ein Mann

21. 11. Mariä Opferung klar und hell, macht der Winter streng ohne Fehl.
Mariä Opfergang klar und hell, gibt’s im Winter Wolfsgebell.
Ist an Mariä Opferung das Wetter schön bestellt, daß die Biene Ausflug hält, so ist das nächste Jahr fürwahr, ein böses, teures Hungerjahr.

25. 11. Wie das Wetter um Kathrein, so wird’s den ganzen Winter sein
Schafft Katharina vor Frost sich Schutz, geht man später lange im Schmutz.

27. 11. Friert es auf Virgilius, im Märzen Kälte kommen muß.

30.11. Andreasschnee tut den Saaten weh
Hält St. Andrä den Schnee zurück, so schenkt er reiches Saatenglück.
Schau in der Andreasnacht , was für Gesicht das Wetter macht. So wies ausschaut, glaubts fürwahr, bringts gutes oder schlechtes Jahr

Sitzt im November noch das Laub, wird der Winter hart, das glaub
Baumblüt` im November gar – noch nie ein gutes Zeichen war.
Blühen im November die Bäume aufs neu, währet der Winter bis zum Mai.
Wenn im November der Buche Holz im Saft, so wird der Regen stärker als der Sonne Kraft.
Ist es aber starr und fest, sich große Kälte erwarten läßt.
Ist November die Buche im Saft, viel Nässe dann der Winter schafft.
Bringt November Morgenrot, der Aussaat dann viel Schaden droht.
Novemberschnee tut der Saat nicht weh.
Wenn der November regnet und frostet, dies leicht die Saat des Leben kostet.
Fliegen im November noch Sommerfäden, wirst du lang’ nicht vom Frühling reden.
Friert im November früh das Wasser, dann wird der Jänner umso nasser.
Ist der November kalt und klar, wird trüb und mild der Januar.
November warm und klar, wenig Segen für’s nächste Jahr.
Im November Mist fahren – das Feld vor Mäusen bewahren.
Im November viel Naß, auf den Wiesen viel Gras.
November naß, bringt jedem was.
Im November wässere die Wiesen, wenn das Gras soll reichlich sprießen.
Je mehr Schnee im November fällt, umso fruchtbringender wird das Feld.
November hell und klar, ist nicht übel für’s nächste Jahr.
November tritt oft hart herein, muß nicht viel dahinter sein.
Tummelt sich im November die Haselmaus, bleibt der Winter noch sehr lange aus.
Wenn der November blitzt und kracht, im nächsten Jahr der Bauer lacht.

Quelle: garten-literatur.de

Weiser Rat für Unternehmer

Wer zu spät an die Kosten denkt, ruiniert sein Unternehmen. 
Wer zu früh an die Kosten denkt, tötet die Kreativität.
 


Philip Rosenthal, Unternehmer

Eine Weisheit-Kalenderspruch für 1. November 2009

Wissen

Eigentlich weiss man nur, wenn man wenig weiss;

mit dem Wissen wächst der Zweifel.

Johann Wolfgang von Goethe

Gedicht zum Totensonntag/Allerheiligen 2009

Ein Engel zum Gedenken an die Verstorbenen


Trennung ist unser Los, Wiedersehen ist unsere Hoffnung.
So bitter der Tod ist, die Liebe vermag er nicht zu scheiden.
Aus dem Leben ist er zwar geschieden,
aber nicht aus unserem Leben;
denn wie vermöchten wir ihn tot zu wähnen,
der so lebendig unserem
Herzen innewohnt!

Augustinus

Monatskalender – November 2009

Kalender Monat November  2009


November


Der Tag wird kurz, die Kälte droht.
Da tun die warmen Kleider not.
Ach wärmte doch der Pfandschein so
wie der versetzte Paletot.

Erich Mühsam, 1913